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That which does not destroy me only makes me stronger.

Schuften, Futtern und Beachen am 1.Mai Wochenende

missycola @ 11:27 pm Kategorie: Delicous&Lecker & Family & Friends & Good-Girl & Pix

Ich hoffe, ihr alle hattet ein schönes langes Wochenende. Gestern war der 1.Mai und somit der Tag der Arbeit und in Deutschland ein Feiertag. Was ich über das lange Wochende gemacht habe? Ich habe endlich angegrillt! Ja, ich weiß, ich bin sehr spät dran, aber erstens kam ich erst Mitte März aus dem Ausland zurück und dann hat es sich einfach nicht ergeben. Ich war also am Samstag bei meiner besten Freundin und ihrem Freund zum Grillen mit um die 15 Personen. Das Highlight war die Cricket Bahn, die das Gastgeberpaar im Garten aufgebaut hatte. Männer gegen Frauen 2:2. Leider war es so bitterkalt, obwohl es tagsüber noch super warm war, so dass es fast eine Qual war, draussen zu sitzen. Meine Freundin wohnt auf der anderen Seite der Stadt und ich bin, trotz mehrerer steiler Hügel, ganz tapfer mit dem Fahrrad zu ihr gefahren. Bei der Party bekam ich dann Sachen zu hören, wie: “wie, du bist mit dem Fahrrad hier?” und “das lässt Du aber hier stehen und fährst nachher bei Jemandem mit, oder”. Eine Freundin bot mir mehrmals an, mich mit dem Auto mitzunehmen; sie würde sowieso genau an meinem Haus vorbeifahren. NEIN, ich blieb hart und beharrte darauf, auch mitten in der Nacht in klirrender Kälte mit meinem Radl nach Hause zu fahren. Wo kommen wir denn da hin, ne? Ich wurde dann noch mit dicker Winterjacke und Handschuhen meiner Freundin ausgestattet, damit ich die lange Fahrt auch überstehe. Grins. Naja, kalt war mir nicht, aber der Alkohol, den ich intus hatte, hat sich doch recht stark auf meine Kondition ausgewirkt. Man, hab ich geschnauft; und das schon auf ner geraden Fahrbahn. ;o) Zu meinem ganzen Stolz kann ich nur sagen, ich bin auf dem Hin- sowie auf dem Rückweg nicht abgestiegen (ich habe an den zwei langen Bergen nicht geschoben). Sis, Du bist wohl die Einzige, die weiß von welchen beiden steilen Straßen ich spreche. Pah, ich sach euch, ich hab schon Waden, wie’n Fußballer. Haha.
Okay, das war Grillen Nummer eins. Am nächsten Tag, dem Sonntag, gabs dann gleich nochmal BBQ. Die relativ neuen Nachbarn zur rechten haben meinen Papa und mich eingeladen. Sehr nett. Leider war es auch an diesem Abend eigentlich viel zu kalt zum bis in die Nacht draussen sitzen. Wir haben uns aber wacker geschlagen. Es ist schon eigenartig, dass man tagsüber am Strand liegen kann und abends wird es dann immer noch sehr kalt.
Apropos Strand! Ich hatte ja vor, meinem Hausstrand einen Besuch abzustatten. Gestern war es dann soweit. Der Beach Sommer startete für mich somit am 1. Mai, juchuu. Baden gegangen bin ich noch nicht. Ich habe ganz vergessen die Wassertemperatur zu testen. Aber schön wars, wenn auch nur für’n Stündchen, denn dann gings wieder zurück zu weiteren großen (Garten-) Taten.

Für mich stand das Wochenende nämlich ganz im Zeichen von Gartenarbeit. A never ending story bei einer Gartengröße von mehr als 1000m². Die letzten Tage habe ich mich einem mit Efeu berankten Zaun gewidmet, bei dem der Efeu mehr am Boden über den Asphalt und den Rasen wuchs, als am Zaun hinauf. Was ‘ne Arbeit kann ich nur sagen…aber mittlerweile ist der Maschendrahtzaun so gut wie dicht und ich hoffe, bald ist der Zaun im Efeu verschwunden. Der Erdbeerpflanzwahn
rainbow over strawberry bed
(bitte den Regenbogen beachten, toll, nich?)
ist auch noch nicht zuende und es gibt neue Beete (nicht auf dem Bild zu sehen), die noch mit den restlichen Pflänzchen bestückt werden sollen. Mein Papa will noch jede Menge Kartoffeln, Bohnen und Erbsen pflanzen. Um die anstrengende Arbeit etwas zu versüßen, habe ich mal wieder nen Kuchen gebacken. Und zwar den hier, nen schönen Butterkuchen (es musste mal was anderes als Streuselkuchen sein):
Butterkuchen
Schmeckt gut, aber total anders als die, die man beim Bäcker kaufen kann, was wohl daran liegen mag, dass jene jede Menge Geschmacksverstärker, ehm Aroma, hinzufügen. Mein Butterkuchen schmeckt gar nicht nach dem Pfund Butter, was ich verarbeitet habe und ist auch nicht zu süß, wenn man bedenkt, wie viel Zucker im und auf dem Teig ist. Mein Papa ist zwar immer Sahne mit Kuchen und nicht umgekehrt, aber er kann es sich ja leisten, da er rank und schlank ist. Bei mir ist das ja eher in meiner momentan Sportphase etwas hinderlich, aber dennoch habe ich noch nie eine Diät gemacht oder auf Dinge wie ordentlich Sahne aufm Kuchen verzichtet. Morgens Sport machen und nachmittags den Butter-Zuckerkuchen mit ordentlich Schlach, wie wir hier sagen, wenn wir Sahne meinen.
Ich habe zwar ne Waage, aber normalerweise wiege ich mich ja nicht. Ich bin nicht jemand, der jeden Tag da drauf steigt und sich verrückt macht. Nunja, ich bin ja auch mit meiner Figur einigermaßen im Reinen. Aber letztens hab ich mich doch mal gewogen und zack, die Waage hat drei Kilos mehr als sonst angezeigt. Mr. Natey meinte dann gleich, es seien Muskeln, die ich durchs Fahrradfahren und durchs Walken aufgebaut hätte. :) Einen lieben Mann hab ich da an meiner Seite, nicht wahr? Ich habe ihm natürlich nicht von den Kuchenblechen, die mein Paps und ich hier regelmäßig zu zweit verputzen. Alle zwei Tage ein Päckchen Sahne muss auch irgendwo bleiben. Morgen früh wird ne extra große Runde gewalkt! Letzen Montag bin ich ne Stunde im strammen Tempo gewalkt (oder soll ich jetzt gegangen sagen?). Man kommt doch ganz schön ins Schwitzen und merkt die Muskeln genauso, wie beim Joggen. Das jetzt nur zur Info für die Freunde der frühsommerlichen Sportlichkeit.

Was ich euch nicht vorenthalten möchte, ist der Kuchen, den es vor dem Butterkuchen gab. Das war nämlich der Streuselkuchen Nummer drei. Mein erster Hefekuchen, den ich mit frischer Hefe gemacht habe. Hier ein Foto:
Streuselkuchen mit frischer Hefe
Den Unterschied zwischen frischer Hefe und Trockenhefe konnte ich nicht herausschmecken. Ich könnte auch nicht genau sagen, ob der Teig nun mit der frischen Hefe besser aufgegangen ist. Aber noch immer schmeckt der Streuselkuchen nicht wie der von Oma Anna. :( Sie soll aber mit frischer Hefe gebacken haben (damals gab es bestimmt auch noch keine Trockenhefe in Tütchen). Wenigstens bin ich schon näher dran, als zuvor…es kann also nicht mehr lange dauern, bis ich es schaffe, einen Streuselkuchen in Anlehnung an meine Ur-Oma zu backen…stay tuned!

Ich wünsche euch eine schöne Woche,
eure missyCola


2 comments to “Schuften, Futtern und Beachen am 1.Mai Wochenende”


1

da meine mama es nie geschafft hat oma ernas gänsebraten mit heller soße zu machen bin ich zu den pflanzenfressern übergewechselt :)
aber ich bin mir sicher du schaffst es irgendwann - dranne bleiben! ich finde deine kuchen sehen alle sehr lecker aus.
poste doch mal bilder von deinem hausstrand - bin neugierig.

maudchen | 4.May 2007 at 12:35 am

2

werde bei gelegenheit mal bilder vom hausstrand machen…habe nur welche “aus der näheren umgebung”

missyCola | 4.May 2007 at 1:32 pm

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