Am I addicted to the Internet?
(61% – 80%)
While you do get a bit of sleep every night and sometimes leave the house, you spend as much time as you can online. You usually have a browser, chat clients, server consoles, and your email on auto check open at all times. Phone? What’s that? You plan your social events by contacting your friends online. Just be careful you don’t get a repetitive wrist injury…
The Quiz at Quiz Meme!
Hihi…my result was 71%.
Jan 31, 2007 • English & Funny •••• 4 comments »Im München der USA
Ich muss mich doch immer wieder wundern, was im Land der unbegrenzten Möglichkeiten so alles (un-)möglich ist. So haben wir endlich einen Copy Shop gefunden, der alle wünschenswerten Dienste, die wir lange suchten, anbietet. Erste Neuigkeit für mich: Man bedient die Kopierer mit der eigenen Kreditkarte. Die Karte wird in einen Schlitz gesteckt und nach erfolgreichem Kopieren wieder entfernt. Eine (schlechte) schwarz-weiße Kopie auf sehr dünnem Papier kostet uns $0.17. Recht happig, finde ich. Um etwas ausdrucken zu wollen, muss man sich an einen Computer setzen, der ebenso mit der Kreditkarte zu bedienen ist. Gezahlt wird pro Minute ($0.30).
Der Drucker funktionierte nicht und bis wir herausgefunden haben, dass der schwarz-weiße Drucker momentan außer Betrieb ist, sind bereits über $5 von der Kreditkarte abgebucht. Dann drucken wir halt über den Farbdrucker. Uns wurde versichert, dass man über den teureren Preis an der Kasse „sprechen“ kann. Am Ende stehen über $9 für 4 Blatt (DIN A 4/Letter) in der Anzeige des Kreditkartenhalters. Tja, man zahlt für die Nutzung des Computers, des Services, egal was man macht, ob man im Internet surft oder etwas ausdrucken will.
Genau das Gleiche gilt für mein Anliegen. Ich bin noch immer auf der Suche nach einem Scanner, so dass ich ein paar meiner Dokumente digitalisieren kann. Computernutzungsgebühr im hiesigen Business: pro Minute $0.30.
Das wären dann bei 15 Minuten $4.5, bei 30 Minuten $9. Es gibt nur einen Scanner und wer weiß, wie hochwertig das Gerät ist, bzw. wie schnell schwarz-weiß und Farbseiten eingescannt werden können. Ich gehe also davon aus, dass ich für meine ca. 15 Seiten um die 30 Minuten brauche und sehe es nicht ein, dafür fast $ 10 zu zahlen. Ach ja, die digitalisierten Dateien müsste ich dann übers Internet, bzw. über meine Email an mich selbst verschicken, da ich meinen USB Stick meinem Papa zu Hause überlassen habe. Also, alle .pdf’s nach und nach als Email schicken….das dauert bestimmt auch noch mal ein paar Minuten…. Nein, das ist doch pure Abzocke. Wo leben wir denn, dass Computer oder Internetnutzung $18 pro Stunde kostet? Ich dachte, wir leben in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Dieser Copy Shop trägt den Namen eines weltweit sehr bekannten Zustelldienstes und es ist nicht DHL oder UPS. In deren Firmenname versteckt sich ein Pfeil. Nun ja, jener Hinweis ist für ganz Weise.
Egal, N. muss noch ein Fax abschicken und es trifft sich ja gut, dass dieser Service mit dem Pfeil im Namen ein Faxgerät bereitstehen hat.
Die Schlange scheint endlos aber mir fällt auf, auch in Amiland gibt es das Schlangestehen und keiner nörgelt oder drängelt, sondern es wird miteinander gequatscht, um sich die Zeit zu vertreiben oder um vom Vormann das Bedienen der Faxmaschine erklärt zu bekommen. Wir sind endlich dran und es klappt auf Anhieb, dank der guten step-by-step Beschreibung. Eine Seite faxen kostet den Herrn N. $1. Gerade noch zu verschmerzen, da wir ja „nur“ 3 Seiten zu faxen haben, macht also $3. Plus Steuer natürlich, hätte ich fast wieder vergessen. Hier sind alle Preise jas immer “vor Steuer”. Hätte ich etwas ins Ausland, zum Beispiel nach Deutschland, zu faxen, würde mich das an jenem Gerät $6 kosten. Pro Seite versteht sich.
Habe ich schon mal erwähnt, dass Santa Fe ein verkapptes München ist, was die Preise angeht?
Am Ende gab es eine Überraschung. Nach endlosem Schlangestehen, nun an der Kasse (mussten ja das Faxen bezahlen, das lief nicht über Kreditkarte), bekommt N. seine Kreditkarte nach geglückter Bezahlung zurück. Er bittet um eine Quittung und wir werden zu einem weiteren Selbstbedienungsterminal in der Mitte des Ladens geschickt, wo wir uns die Quittung selbst ausdrucken müssen. N. bekommt langsam einen Stimmungswechsel…warum ist alles hier so kompliziert? Warum können die an der Kasse nicht einfach schnell ne Quittung ausdrucken?
Hin zum riesen Quittungsausdruckautomaten, schnell gelesen, wie es funktioniert, tipp hier und da und da kommt tatsächlich nur ein kleines weißes Papier heraus. Als wir unsere Quittung aus der Selbstbedienungsmaschine erhalten, sehen wir, dass N nur $1.80 und keine knapp $10 für die Nutzung des Computers gezahlt hat. Er hatte den Menschen zuvor an der Kasse nur gefragt, ob er die Farbkopien zu dem Preis der s/w Kopien bekommen könnte, da der schwarz-weiße Drucker ja nicht funktionierte und er nur schwarz-weißen Text gedruckt hätte.
Es stimmt also doch: hier im Amiland ist der Kunde König oder wir haben Jemanden erwischt, der sich total verrechnet hat. Wer weiß. Hier ist beides gut möglich.
Yogi tea wisdom
We have a tea from Yogi Tea and on each tea bag is a paper with a wise message attached. You cannot see the message before you open the tea bags cover, so it is like a tombola ticket that you intuitively choose.
My today’s Yogi Tea message is: Love is unchanging and limitless.
My last one’s were:
Your intuition is your best friend.
Greatness is measured by your gifts, not your possessions.
Your greatest strength is love.
To compare it with Nathan’s:
May your inner self be secure and happy. (twice)
You are unlimited.
You are a living consciousness.
Wisdom becomes knowledge when it is personal experience.
Your breath is the voice of your soul.
Wisdom, character and consciousness conquer everything.
Love is unchanging and limitless. (same as mine today. What shall that mean?)
I think it is interesting how different the ones are that we picked.
At least we are obviously and intuitively both sure with the unchanging love thing.
Good.
Tie – Gleichstand
English:
I didn’t expect that is will be so difficult to find a decision between the last two possible names of my blog.
“MissyCola” and “Planet Cola” is left and it is tie.
In my opinion ‘Planet Cola’ sounds better (cooler) and because I am traveling quite a lot, it fits well, I think. I live on my own little planet and I write in my blog about my life on this planet. Wherever I am, I have my own little planet around me. Although “Planet Hollywood” sounds similar, it came into my mind, after I developed the idea of ‘Planet Cola’! I also recognized a lot of names with Planet in it, like Planet Germany (a book published in 2006), but it all happened AFTER my blog’s name idea.
‘MissyCola’ already was the name of my first blog (at blogger.com) and yes, it is a cute name, but as a blog name it is a little bit boring, isn’t it?
I don’t want to influence my future voter though ;o). I just want to change my blog name, sooner than soon.
Therefore, if you didn’t vote yet, please don’t hesitate to do it now (see below):
German:
Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig werden könnte, eine Entscheidung zwischen den beiden letzten möglichen Blog Namen zu finden: “MissyCola” und “Planet Cola” sind bisher mit je 3 Stimmen gewählt.
Meiner Meinung nach klingt ‘Planet Cola’ besser (cooler). Es soll englisch ausgesprochen werden, dann klingt es auch toll.
Einige mögen denken, ich habe den Namen von “Planet Hollywood” abgekupfert. Das stimmt nicht. Jener Name kam mir erst nach der Idee mit ‘Planet Cola’ in den Sinn. Ich finde, ‘Planet Cola’ passt gut, da ich sowieso immer in der Weltgeschichte herumreise. Es ist halt mein eigener kleiner wirrer Planet, auf dem ich lebe (so wie der kleine Prinz *g*) und von dem ich berichte; egal wo ich mich gerade befinde.
ÜBRIGENS: Die Anfangsbuchstaben aus ‘Planet Cola’ ergibt PC, mein Lieblingsspielzeug
Und “net”, mein Lieblingsort, ist auch enthalten. Das nur mal so am Rande…
‘MissyCola’ war ja bereits der Name meines ersten Blogs (bei blogger.com). Ja, der Name mag süß sein, aber als Blog Name langweilig, oder?
Nun, ich will ja meine zukünftigen Wähler nicht zu sehr beeinflussen, aber ich brauche nun endlich mal eine Entscheidung.
Wenn Du also noch nicht abgestimmt hast, dann bitte ich Dich hiermit es nun zu tun:
Zur Abstimmung bitte im Blog links oben schauen. Abstimmung beendet. Letzter Stand: 5:5.
You will find the poll now on the top left side. Poll finished. Last result: 5:5.
Further comments are welcome, too!
Weitere Kommentare sind ebenso gern gesehen!
Eindruecke aus Santa Fe
Ein paar generelle Beobachtungen:
Es gibt hier bestimmt mehr Stoppschilder (schreibt man das so? sieht ja besch… aus) als anderswo in der Welt. Ich werde demnächst mal alle Schilder auf dem Weg in die Stadt zählen.
Entweder die Leute nehmen die Stoppschilder sehr! ernst oder sie fahren sie über, ohne mit der Wimper zu zucken. Die erste Gruppe dominiert hier.
Die Regeln der Autofahrkunst sind ein wenig anders in Santa Fe: an einer Kreuzung (ohne Ampeln) mit 4 Straßen und 4 Stopschildern, darf der zuerst fahren, der zuerst gestoppt ist. Nichts also mit rechts vor links. Was ist aber, wenn 4 Autos zur gleichen Zeit kommen und zur gleichen Zeit stoppen? Wer darf als erstes wieder fahren? Ich finde, dass ja nicht eindeutig genug. Nathan meint, naja, wenn ein Unfall passiert, dann kann man das ja an den Kratzspuren sehen, wer wem reingefahren ist und wer wie Schuld hat. Ich finde es trotzdem jedesmal spannend, wenn wir an Kreuzungen ranfahren und man genau gucken muss, wer hat nun zuerst gestoppt und so weiter…
Es scheint hier keinen Kreisverkehr zu geben. Nur Stopschilder und manchmal auch Ampeln ;o)
Thema Schneefall auf privaten Grundstücken: Niemand ist verantwortlich, wenn eine (fremde) Person auf einem verschneiten, vereisten Gehweig, der zu einem privaten Grundstück gehört, ausrutscht und/oder verletzt. Man muss auf sich selbst aufpassen.
Die Restaurants schließen sehr frühzeitig, meist schon um 20 Uhr oder manche auch “erst” um 21.30 Uhr. Wir sind bisher erst in drei Restaurants gewesen, aber eins davon war mitten im Stadtzentrum, gleich neben der beliebtesten Bar und trotzdem haben die (an einem Samstag) um 21.30 Uhr dicht gemacht. Ich frage mich, wieso? Ich gehe gerne spät essen.
Rauchen ist ja bekanntermaßen in öffentlichen Einrichtungen, Bars, Restaurants und dergleichen nicht erlaubt in den Staaten. In einer Bar hier gibt es für Raucher einen sogenannten “smoker’s bus”, also einen Bus für Raucher. Jener steht vor der Bar geparkt und Raucher nutzen ihn, um halbwegs warm und vor allem im Trockenen rauchen zu können. Schon im Vorbeigehen an diesem Bus kam mir eine übelst riechende kalte Rauchwolke entgegen. Ich möchte nicht wissen, wie der Bus von innen stinkt. Die Raucher mögen das vielleicht gar nicht wahrnehmen.
Die Straßen sind in einem meist sehr schlechten Zustand. Größere Schlaglöcher sind keine Seltenheit und man muss immer aufpassen, dass man um diese herumfährt, ohne The roads are in a bad condition (compared to German/European roads). We once drove through a concrete hole that was as wide as a car tire and as deep as my arm’s length. If we drove over it with a scooter or motor-bike, we probably would have broken our necks.
Es ist “legaler” ohne Führerschein zu fahren als den Briefkasten von Jemandem anzufassen. Für diese Tag kann man mal eben ins Gefängnis wandern, wenn es hart auf hart kommt. Letzes Jahr in Maine hatte ich ja meinen ersten Kontakt zu US Mailboxen. Ich hatte damals meine Digicam gezückt und wollte diese teilweise sehr rustikalen hübschen Mailboxen mal aus der Nähe ablichten. Dazu habe ich eine dann vorne aufgeklappt, um eine bessere Ansicht zu haben. Tja, dumm gelaufen. Das war ein Fehler, wie ich bemerkte als Nathan mich am Arm zog und mich laufenderweise hinter sich her zog, bis er mich hinter der nächsten Straßenbiegung auf meinen groben Fehler hinwies.
Viele Autos haben getönte Fensterscheiben und damit meine ich alle Fensterscheiben, bis auf die Windschutzscheibe. Also quasi einmal herum. Alles schwarz und keine Chance durchzugucken. Unheimlich. Sieht aus wie ein Alienmobil. Ich habe letztens vom Beifahrersitz in so ein dunkles Etwas geschaut, also quasi den Fahrer angeschaut und so getan, als wenn ich ihn sehen würde. Habe gegrinst und so ein paar Gesichtsausdrücke von mir gegeben. Meinte zu Nathan, dass man solchen Leuten zeigen muss, dass ihre Tönung nichts bringt und man dennoch durchsehen kann ;o)
Naja, Nathan meinte, das kann schnell nach hinten losgehen und die Person kann sich angegriffen fühlen und dann gibt es Ärger. Hmm…wie blöd, immer diese sensiblen Amis, die wahrscheinlich gleich ihre Waffe zücken. Ich bin einfach zu frech für dieses Land.
In dem kleinen Dorf “Los Alamos”, welches von uns nur 20 Minuten mit dem Auto entfernt ist, ist Amerikas größte Nuklearproduktion zu Hause. Hier werden die Bomben der Zukunft hergestellt (und hier wurde ja auch die erste Atombombe entwickelt). Na prima, und wir wohnen gleich nebenan. Letzten Freitag waren wir dort auf eine Party eingeladen und ich kann nur sagen: wir leben noch, aber vielleicht sind wir jetzt verstrahlt. ;o) Aber ich muss zugeben, dass die Gegend um Los Alamos sehr schön aussah, obwohl es bereits dunkel war, als wir durchfuhren. Werden uns die Gegend demnächst noch mal bei Tageslicht anschauen.
Nun folgen ein paar persönliche Impressionen:
Die Avocados hier sind großartig, super lecker und ein guter Grund eine Weile hier zu bleiben.
Ich konnte leider bisher keine guten schwarzen Oliven finden (Grüne sind bäh, ich liebe die schwarzen!). Ich vermisse die guten spanischen. Die einzigen schwarzen Oliven, die ich fand, waren Kalifornische.
Es ist sehr schwer gute Schokolade zu finden, und wenn man welche findet ist sie teuer. Zum Beispiel gibt es Ritter Sport oder Lindt Schokolade, aber ich suche nach Schokolade, die ich, wie z.B. Schogetten oder Sarotti Schoki, einfach mal schnell essen kann. Lindt ist mir dafür zu edel und Ritter Sport schmeckt mir nicht so besonders, dass es den Preis rechtfertigt (1 Euro hier). Vor allem vermisse ich auch die Vielfalt an Schokolade, wie ich sie aus Deutschland kenne…die KINDER Schoki und die ganzen Geschmacksvarianten. Hier gibt es Nuss oder Zartbitter und kaum was anderes.
Obwohl ich schon eine lange Zeit kein Nutella zu mir genommen habe, lebe ich noch…
Ich habe bisher jeden Tag zum Frühstück mein geliebtes Oatmeal gegessen ( das McCann’s Quick Cook Irish Flake Oatmeal). Ich habe bereits drei dieser Packungen vernichtet und dazu eine Flasche Ahornsirup.
Ja, Papa, ich passe auf, dass ich nicht so in die Breite gehe, wie meine Landsleute hier.
Juchuu, ich habe den guten australischen Wein, den ich ja so liebe, hier gefunden. Er kostet ungefähr genauso viel, wie in Deutschland, um die 5 bis 8 Euronen.
Ebenso habe ich hier gutes Wasser gefunden, das deutsche Gerolsteiner.
Kostet ca. einen Euro pro Liter, was nicht wirklich günstig ist (dreimal so teuer, wie das Wasser, was Nathan für sich immer kauft). Aber was solls, das gönn ich mir. Habe auch noch kein geschmacklich besseres Wasser hier gefunden.
Habe ich wirklich bisher in der “persönliche Impressionen” Kategorie nur von Essen erzählt?
Nun ja, jeder weiß, ich liebe happahappa…
Ich wollte ein paar Din A 4 Seiten meiner Bewerbungsunterlagen in einem Copy Shop einscannen/digitalisieren lassen und die wollten ernsthaft pro Seite von mir 10 Dollar haben (plus Steuer). Naja, dieser Copy Shop war wohl eher was für professionelle Angelegenheiten und nichts für eben mal ein paar Seiten scannen.
T’schuldigung, es geht jetzt wieder ums Essen….Ich liebe ja die Jelly Belly Beans (kleine bunte Bonbon Süßigkeit) und das obwohl ich eine Schokiperson bin und normal keine Gummisachen und dergleichen esse. Während ich diese Zielen schreibe, esse ich meine letzten drei Jelly Beans….naja, um ehrlich zu sein, war das am 18. Januar, als ich das englische posting geschrieben hab. Egal, weg sind sie *schnüff*
Jan 21, 2007 • Deutsch & USA •••• 0 comments »Santa Fe Impressions
General:
There are more stop (road) signs than probably anywhere else in the world. I will count them on the way to town in the next few days.
People either take the ‘stop’ at a stop-sign very seriously or they just run it over. The first group dominates here.
The drive rules on the road are different here: at an intersection with four roads and four stop signs, the first who stops can continue driving. This can be confusing if 4 cars almost stop at the same time…who is then next to drive, without causing an accident?
Have not seen any roundabout here.
Snowfall on private or public property: Nobody is responsible if you slip on an icy or snowy sidewalk/parking lot/private property. You need to take care of yourself. (In Germany house owners are responsible to keep the sidewalk, if it belongs to their house property, clean and save to use., means: remove snow in winter, remove (slippery) leafs in fall. If someone slips and gets hurt, the house owner has to pay.)
Restaurants close very early, some at 8pm (even on Saturdays), some at around 9.30pm. We only went to three restaurants yet, but one was right in the middle of downtown next to the most popular bar, so why do they close so early…I like to eat late.
It is not allowed to smoke in any public location (I already knew that and you probably, too). For the smokers, one bar (called “cowgirl’s”) has a smoker’s bus that is parked in front of the bar, so that people do not get cold or wet or whatever, during they smoke their cigarette(s).
The roads are in a bad condition (compared to German/European roads). We once drove through a concrete hole that was as wide as a car tire and as deep as my arm’s length. If we drove over it with a scooter or motor-bike, we probably would have broken our necks.
It is more illegal to touch another person’s mailbox than to drive without a driver’s license. You can go right to jail when you touch someone’s mailbox.
Many cars have all windows tinted except the windscreen. Looks like an alien automobile. In Germany it is only allowed to have tinted windows in the back of a car.
In the town “Los Alamos” they build the nuclear bombs of the United States. It is the biggest nuclear building are in the States. Los Alamos is only a few kilometers from us. Nice. Tomorrow there is a party at a friends’ house in Los Alamos. Should I already say goodbye to you?
Personal:
The avocados are great in taste. A good reason to stay here for a while.
I could not find good black olives yet. I miss Spanish black olives. The only black ones that I have found are from California.
Good Chocolate is expensive and hard to find. They have Ritter Sport and Lindt chocolate here. A package of Ritter Sport is $ 1,49 (~1 Euro) and a bar of Lindt costs $ 2 (cheaper than in Germany). I still miss the cheap and good German chocolate and the great variety.
I am still alive, although I have not eaten any Nutella for a long time….
Except for one day, I ate oatmeal ( the McCann’s Quick Cook Irish Flake Oatmeal) every day. I already ate three oatmeal packages (450 grams each) and one maple syrup bottle.
They have the good Australian wine that I love so much, also available here. It is about the same price as in Germany ($7-10 = 5,30-7,70 Euro).
I found good drinking water: “Gerolsteiner” fizzy water
It is German water and costs 1 Euro per Liter at Trader Joe’s. Not very cheap, but no better fizzy water in sight yet.
Did I really only talk about food in the personal impressions section here?
Well, I like food…
I wanted to scan a few of my application pages in a copy shop and they wanted to have $10 per DIN A 4 page (letter size). I thought it will cost only a few cents or a Dollar per scanned page. It was a copy-shop for very professional issues I guess.
Sorry, food again….I love the Jelly Belly beans (sweets) although I am a chocolate person. While writing these words I eat my last three Jelly Beans…
Jan 18, 2007 • English & USA •••• 0 comments »A compliment
A man says to a woman: “Oh honey, why are you so beautiful? You are so beautiful when you don’t put on make-up.”
The woman answers: “Well, I am probably beautiful, because you cannot see what makes me beautiful.”
Pause.
Then she says with a big grin: “I obviously use very good make-up that you obviously cannot see and I also use mascara.”
The man stands in astonishment within a distance of a few centimeters in front of the woman, looks from all sides at her face, and still cannot believe that the woman wears any make-up.
The woman smiles and wonders if women worry too much about their appearance.
Gute Zeiten schlechte Zeiten
[Alle deutschen blog posts werden in der Kategorie 'deutsche-gedanken' zu finden sein, falls jemand also was nachlesen möchte, einfach links in der Rubrik "Categories" auf jenen Link klicken und es werden alle deutschen Eintraege angezeigt.]
Der Titel ist schlecht, ich weiß, ein Jeder wird sich an eine mehr oder weniger gute deutsche Fernsehsoap erinnern, aber mir fiel einfach kein besserer Titel für meine “gute und schlechte Dinge, die uns hier in letzter Zeit passierten” Liste, ein.
Es ist so wie es ist und jammern tut hier keiner, aber uns ist viel Mist in letzter Zeit passiert und nur wenige gute Dinge sind uns widerfahren. Es soll wohl alles eine (harte) Probe sein. Wer weiß das schon.
Schlechte Dinge, die in letzter Zeit passierten:
* Ein riesiger Schneesturm brachte uns enorm viel Schnee, so viel Schnee gab es seit 1876 nicht für Santa Fe (New Mexico). Leider saßen wir durch den Schneesturm ein paar Tage zu Hause fest. Straßen und Geschäfte wurden einfach mal gesperrt, da Santa Fe und Umgebung nicht auf soviel Schnee eingestellt ist und nicht genug Schneedienste hat.
* Nathan’s Auto steckt aufgrund des Schnees bei seiner Arbeit fest – zwei Tage kein Auto – da es keinen öffentlichen Busverkehr o.ä. hier draussen gibt, sitzen wir noch immer (wieder) zu Hause fest.
* Unsere Vermieter haben uns zu Nathans festsitzendem Auto gefahren, aber als wir dort ankamen, stellte sich heraus, dass Nathan seine Autoschlüssel vergessen hat. Wir mussten alle laut loslachen, weil der Weg durch den Schneesturm mit mehrmaligem Steckenbleiben und Freischippen recht anstrengend war, und nun, da wir endlich heil angekommen waren, fehlt der Schlüssel.
* Nathan’s Chef rammt sein Auto an der rechten Frontseite und nun ist Nathans Stoßstange samt Blinker und Lichtanlage kaputt.
* Nathan und Lawrence (einer unserer Vermieter) haben Schneeketten an Nathans Autoreifen gebaut, aber leider sind jene nach ein paar Sekunden des Fahrens wieder abgefallen, weil sie wohl anscheinend nicht die richtige Größe hatten.
* Ich hatte eine schlimme allergische Hautreaktion an meinem ganzen Körper und wir mussten daraufhin unser Haus sauber machen und die komplette Bettwäsche plus allerlei Decken und Vorhänge und alles was Stoff ist zum Waschsalon bringen (haben keine eigene Waschmaschine). Der günstige Waschsalon war natürlich geschlossen, somit haben wir das doppelte pro Waschladung in einem anderen Salon bezahlt, womit wir bei drei Waschladungen und Trockner auf 14 Dollar kamen.
* Ich hatte gleich an den ersten Tagen eine Blasenentzündung (oder ähnliches) und musste zum Arzt. Es hat mich 90 Dollar gekostet.
* Wir konnten Nathans Auto aus dem Schnee befreien, aber nun hat es ein Leck in der Servolenkung. Nathan hat am Auto einen ganzen Tag gearbeitet, im Schnee unterm Auto liegend, mit wenig Mitteln versucht ein kleines verrostetes Teil abzubekommen, alles an seinem freien Tag.
* Ich habe deutsche Kekse gebacken (aus dem Dr. Oetker Backbuch in englischer Version, was ich Nathan zu Weihnachten geschenkt habe). Leider sind die Kekse nicht so geworden, wie sie sollten. Der Teig war in der Konsistenz eigenartig und einfach viel zu trocken. Wie ich hörte, soll das Kochen und Backen hier anders funktionieren, da man sich ja in 2000 m Höhe befindet und somit hier ein anderer Luftdruck herrscht, der das Kochen und Backen beeinflusst.
* Wir sind immer noch eingeschneit und konnten nicht einkaufen gehen und uns ging das Brot aus. Also startete ich meinen zweiten Versuch und bakte Broetchen. Leider hatte ich wieder Probleme mit dem Teig. Es wurden keine Broetchen, es wurden flache harte Kekse, die auch noch von der Unterseite verbrannt waren. So ein Mist. Ich gebe auf.
* Wir mussten unser geplantes Silvester Abendessen im besten Sushi Restaurant der Stadt leider wieder absagen, da unser Auto immer noch kaputt und nicht fahrbereit ist.
* Der Typ, der die Silvester Knaller gekauft hat, ist leider nicht auf Amy und Joeys Silvester Party (wo wir waren) erschienen, somit hatten wir keine Raketen (was mich persönlich nicht weiter störte).
* Meine Haare werden hier unglaublich schnell fettig. Schon am nächsten Tag nach dem Waschen mag ich mir schon nicht mehr durch die Haare gehen. Meine Haut dagegen ist super trocken. Ich fühl mich überhaupt nicht wohl.
* Wir haben endlich eine Telefonleitung bekommen, aber leider können wir unser neues Telefon (was uns unsere Vermieter zu Weihnachten geschenkt haben) nicht nutzen, weil es im Hintergrund so schlimme Geräusche macht, dass man sich gegenseitig nicht verstehen kann.
* Wir haben eine Modem-flatrate für 8 Dollar pro Monat bestellt, aber leider funktioniert die Internetverbindung nicht richtig. Manchmal bekommt man einen ganzen Tag keine Verbindung und machmal wird man alle 5 bis 10 Minuten aus der Verbindung geworfen. Wenn wir dann eine Verbindung haben, ist es super langsam. So langsam war es nicht mal, als ich meine erste Modemverbindung 1999 hatte. An einem Tag brauchte ich vier Stunden, um meine Emails in gmail und in web.de zu checken. Mit DSL brauche ich dafür normalerweise weniger als eine Minute.
* Ich habe eine Jeans gekauft. Zuhause angekommen stellte ich fest, dass dieser Sicherheits-Anti-Klau-Farbknopf noch immer an der Hose war. Der Laden, wo ich die Hose gekauft hatte, ist ca. eine Autostunde von uns entfernt. Schöne Sch….
* Unsere Matratze ist nicht sehr bequem und wir beide haben standing Rückenschmerzen jeden Morgen wenn wir aufwachen. Die Futonmatratze hat eine tiefe Kuhle in der Mitte, so dass wir dort immer zusammenkullern. Kuschelig, aber nicht gut für unsere Rücken.
* Bisher kein Job in Sicht. Allerdings war es bisher auch kaum möglich großartig sich umzuschauen, da wir mitten im Schneesturm stecken, kein Telefon, Internet und meist auch keine Tageszeitung hatten, um dort nach Jobanzeigen zu gucken. Die einzige lokale Tageszeitung für Santa Fe war mehrmals ausverkauft, wenn wir uns im dicken Schnee zu Fuß auf den Weg gemacht hatten, nur um eine Zeitung irgendwo zu ergattern. Fehlanzeige.
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Nun zu den guten Dingen, die bisher passierten:
* Nathans Chef hat ihm eins seiner Autos geliehen, einen Mercedes 280C (Foto im englischen posting weiter unten oder in meiner Fotogalerie). Er kann das Auto so lange haben, bis sein eigenes heil ist. Allerdings darf er damit nur zur Arbeit und zurück fahren; nicht nach Santa Fe.
* Die Sonne scheint hier jeden Tag und es ist sehr warm, solange die Sonne halt scheint.
* Unser Haus ist warm und sehr gemütlich. Die Gasheizung heizt prima (im Vergleich zu den australischen Heizungen).
* Wir ernähren uns sehr gesund und essen nur das Beste vom Besten (naja, was anderes bin ich mit Nathan ja auch nicht gewohnt). Es gibt hier gute Supermärkte, die meist Ökolebensmittel anbieten und das auch noch zu günstigen Preisen. Trader Joe’s ist so ein guter Supermarkt.
* Nathans Freund Joey hat uns von zuhause mit seinem Auto abgeholt, damit wir Silvester nicht zuhause hocken müssen (da Auto ja noch immer kaput). Wir waren auf der Party von ihm und seiner Frau Amy.
* Unsere Vermieter sind sehr nett! Lawrence und David heißen sie und sind so nett, dass sie uns ständig mit Kuchen, Keksen und letztens mit einer mexikanischen Spezialität names „Tamales“ versorgen. Foto von „Tamales“ gibt es in meiner Foto Galerie.
* Der Arztbesuch hat mich nicht 150 Dollar gekostet, wie die Arzthelferin am Telefon sagte, sondern nur 90.
* Und: zum Glück habe ich doch noch eine private Auslandskrankenversicherung abgeschlossen, denn schon nach ein paar Tagen brauchte ich sie. Glück gehabt.
* Nathans Chef hat Nathans Auto mit seinem Jeep aus dem Schnee gezogen. Warum er das nur nicht gleich am ersten Tag gemacht hat, oder wenigstens bevor wir stundenlang versucht haben, das Auto mit viel Mühe bei Minustemperaturen aus dem Schnee zu befreien, bleibt uns rätselhaft.
Wie man sieht, das schlechte überwiegt leider momentan, aber wir sind schon auf dem Wege der Besserung, also keine Sorgen machen. Alles wird gut (was für ein blöder Satz…).
Jan 13, 2007 • Deutsch & Natey&Cola & USA •••• 0 comments »Good times bad times
I want to share this list of ‘good and bad things that just happened to us’ with you. I started the list last week and before it becomes too long, I better publish it…
List of bad things that happened recently:
- Snowstorm brought heaps of snow (the most snow since 1876!!) and made us stuck in our house. Santa Fe closed roads and shops.
- Nathan’s car stuck at his work – two days no car – not able to go anywhere, because no public transport, stuck at home still.
- We got a ride by our landlords to get Nathan’s car free, but when we arrived, Nathan forgot his car keys. It was a big laugh because we drove through the snow storm, got stuck in the middle of the ride, freed us out again, drove on, slit here and there and finally we reached the place safely, but then: no keys.
- Nathan’s boss drove with his snowplow into Nathan’s car front and broke the lights, blinker, bumper, and some other things.
- Nathan and Lawrence (one of our landlords) put snow chains on Nathan’s tires but they fell off after a few seconds of driving, because they weren’t the right size.
- I had a bad allergic skin reaction all over my body and we needed to clean our house and wash all our bed sheets. The cheap washing salon was closed, so we paid double the prize at another one, what made about $ 14 for three loads and dryer.
- I got a bladder infection and needed to go to a doctor. The costs were $ 90.
- We could get Nathan’s car free but now he has a leak in the power steering. Nathan did work on his car, lying in the snow under car and froze his ass off. He tried to get a small rusty part off for hours. It was his free day.
- I bake German cookies from a German recipe book that was translated in English. Unfortunately, they did not come out that good. The dough was very weird as well; super dry and not as expected. I have heard that cooking and baking is different here, because of our higher altitude here and the higher air pressure.
- Because of being stuck, we could not buy groceries and so we went out of bread. Therefore, I made my second try and bake bread rolls. Unfortunately, I had problems with the dough again. I did not get bread rolls as result; I got flat cookies; a little bit hard and burned from the bottom. Damn. I give up.
- We could not go to our sushi dinner at the nice sushi restaurant where we booked a table for New Years Eve, because our car is still not usable.
- They guy who bought the fireworks for New Years Eve never arrived at the party at Amy and Joey’s, so we didn’t have any fireworks (not too bad in my eyes).
- My hair gets oily here unbelievably fast; already next day after washing but my skin is super dry. I do not feel well.
- We got a phone line, but we cannot use the phone because it makes noise so that one cannot understand anything the other person is saying.
- We got a dial up connection for $ 8/month, but it is not really working. Sometimes we cannot go online for a whole day or other times it just disconnect us every 5-10 minutes. If we get a connection, it is super slow, slower than I have ever had it when I was first online in 1999. One day I needed 4 hours to check two email accounts (gmail and web.de). With DSL, I normally do it in less than a minute.
- I bought a pair of jeans but at home, I saw that they left the security button (with ink in it) on one leg of the pants. The shop were we bought it was long ways away (about an hour to drive from our home).
- Our mattress is not very comfortable and we both suffer from sore backs every morning. The mattress is a futon and it has a hollow space in the middle where we always roll together.
- No jobs in sight yet, but we have not really been able to look around during the snowstorm without internet and phone and a local newspaper only sometimes, when we are able to get one, because at least three times it was sold out.
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Good things that happened yet:
- Nathan’s boss lend him his Mercedes 280c (see photo in gallery) until his car is ready to go again.
- The sun shines every day and it is warm during the day (very cold at night though).
- Our house is cozy and warm. The heater really works great compared to Australian heaters ;o).
- We only eat good and healthy food. A very cool mostly organic food store here is cheap and has all the good stuff we buy.
- Nathan’s friend Joey picked us up for the New Years Eve party at their house and he brought us back home at night. Therefore, we did not have to stay home with our broken car.
- We have very nice and friendly landlords. They brought us a typical Mexican dinner once, called Tamales, with duck and pork.
- I did not spend $ 150 at the doctor as expected, only $ 90.
- Luckily, I got an abroad private health insurance before I left Germany.
- Nathan’s boss pulled Nathan’s car finally out of the snow with his Jeep. Why didn’t he do it before we worked hours hard on getting the car free?
Looks like a lot of bad stuff happened, but now it’s already getting better, so don’t worry, we’re fine.
Was bisher geschah (deutsche Version)
Hallo liebe Freunde in der Ferne,
ich habe mich dazu entschlossen nun doch ab und an mal auf Deutsch zu schreiben, damit auch meine deutschen Freunde es einfacher haben, meinen Spuren in der großen weiten Welt zu folgen.
Ich bin nun seit knapp zwei Wochen in Santa Fe in New Mexiko. Genauer gesagt bin ich an Heiligabend, dem 24. Dezember in Albuquerque um 20 Uhr am Flughafen angekommen. Es hat alles gut geklappt. Ich hatte keine Verspätung und bin auch nicht, wie zuerst gedacht, in Chicago stecken geblieben (aufgrund von Verspätungen durch Schnee-Unwetter). Der Flughafen von Chicago ist wirklich riesig (wie man mir ja vorher bereits sagte). Ich musste von Terminal fünf zu Terminal eins wechseln und ich dachte, ich schaffe das nie in den nur 30 Minuten, die ich zwischen Landung und Abflug gehabt hätte. Doch eigenartigerweise war mein Flug von München nach Chicago fast zwei Stunden kürzer und somit hatte ich genug Zeit in Chicago. Ich musste ja auch noch mein Gepäck aufnehmen und erneut aufgeben (warum auch immer). Zum Glück ging alles schnell und problemlos.
Dann gab es eine Art Schnellbahn die die Reisenden zwischen allen Terminals hin- und herfuhr. Wow, ich war in nichtmal fünf Minuten bei meinem Terminal. Das war schneller als gedacht. Ich musste nicht mal viel laufen, wenn ich mich noch an das Gerenne und Geschleppe in London Heathrow erinnere; das war ein Horror.
Als ich dann bei meinem Gate (es gibt tatsächlich ein deutsches Wort dafür, es heisst ‚Flugsteig’) ankam, musste ich erst durch den Sicherheitscheck, was bedeutet, dass mir tausend (persönliche) Fragen gestellt wurden, wie z.B. ‚Haben Sie Ihre Tasche gepackt’, ‚Hat Jemand Sie gefragt, ob er/sie etwas in Ihre Tasche stecken darf’, ‚haben Sie jemals Ihre Tasche alleine gelassen’, ‚wohin reisen Sie in den USA’, und dann noch jede Menge Fragen zu meiner Beziehung zu Nathan. Ich kannte das „Spiel“ ja schon vom letzten Jahr, als ich nach Maine flog. Allerdings wurde ich damals erst beim Zoll in den USA ausgefragt und nicht schon in Deutschland.
Naja, ich konnte jedenfalls die Sicherheitszone betreten und habe auf meinen Weiterflug gewartet.
In meiner Müdigkeit sind mir dennoch nicht die vielen hässlichen und eigenartigen Menschen um mich herum entgangen. Viele waren recht laut und haben sich komisch verhalten. Das war das erste Mal (zugegebenermaßen), dass ich ein wenig ins Zweifeln kam, ob die USA denn der richtige Platz für mich sei. Ich dachte, ok, Du bist man grade erst in Chicago und das ist noch ein paar Stunden weg von Deinem Hauptziel, New Mexico, also ruhig bleiben, abwarten und man wird sehen.
Leider erging es mir nicht so gut auf dem Flug von Chicago nach Albuquerque. Wahrscheinlich vom schlechten Sitzen und dabei schläfrig wegnicken bekam ich Kopfschmerzen, die immer schlimmer wurden. Ich fragte den Stewart noch nach einer Kopfschmerztablette, bekam auch eine, aber es war schon zu spät. Nach ein paar weiteren qualvollen Minuten suchte ich die Toilette auf und musste mich leider erbrechen. Die Spucktüte, die jeder Fluggast erhält, hätte nicht ausgereicht. Oh man, das schöne Essen, dachte ich nur. Dann habe ich versucht, den Rest des Fluges zu schlafen.
Als ich am Flughafen in Albuquerque angekommen bin habe ich mir meine rote Weihnachtsmütze aufgesetzt (siehe Foto aus letztem Eintrag). Ich wollte mich ja etwas verkleiden, damit Nathan mich nicht sofort erkennt. Wie einige von euch ja wissen, ich mag Überraschungen und witzige Gags.
Nachdem ich mein Gepäck in Empfang genommen hatte (was auch erstaunlich schnell ging), ging ich durch einen langen Flur zum Ausgang und schaute mich in der Empfangshalle nach Nathan um. Dann schoss mir eine rote Weihnachtsmütze ins Auge, ich guckte genauer hin und es war: Nathan! Wie lustig! Er hatte die gleiche Idee mit der Mütze.
Dann sind wir zum neuen Zuhause gefahren, nach Cuyamungue, welches ca. 20 Minuten von Santa Fe und eine Stunde von Albuquerque entfernt ist.
Unser kleines schnuckeliges Haus ist schöner als ich es mir vorgestellt hatte. Nicht zu klein, obwohl es nur ein Raum und ein Bad ist. Der Kühlschrank, der Herd und Waschbecken und Toilette im Bad sind nagelneu. Frohen Mutes habe ich erstmal schnell meine Reisetaschen ausgepackt und in Nathan’s Kommode und Regalen verstaut. Passt, sitzt, wackelt und hat Luft.
Am Montag (25.12.) war ja Weihnachten hier in den USA. Ich habe den Tag erstmal mit meinem heiß-geliebten Oatmeal (warmer Mix aus Haferflocken mit Ahornsirup, Rosinen, Nüssen, Marmelade, etc.) begonnen. Nathan hat es mir zubereitet, weil ich es einfach nicht so gut hinbekomme (und ich bin aus der Übung, da ich es seit ich in Maine war nicht mehr gegessen habe).
Nach dem Frühstück haben wir traditionsgemäß ein paar unserer vielen vielen Geschenke ausgepackt. [FOTO siehe englischer Blogeintrag]
Nach einer guten Stunde des Auspackens wollten wir lieber raus in die Sonne und den Rest der Geschenke am Abend öffnen. Wir sind also mit dem Auto in die nahe gelegenen Berge gefahren und haben ein richtig schickes Weihnachtspicknick in der Sonne gemacht. (Für Bilder schaut bitte in meine Galerie oder in den englischen Blogeintrag unterhalb).
Dann haben wir zwei Schneemänner ‚getroffen’ und ne kleine Fotosession gemacht. [FOTO siehe englischer Blogeintrag] Wir sind dann noch etwas spazieren gegangen und schließlich erholt und guter Laune wieder nach Hause gefahren, wo Nathan sich dann daran gemacht hat, uns ein Weihnachtsessen zu zaubern: Gebackenes Hühnchen mit Süßkartoffeln, Zucchini und Zwiebeln [FOTO siehe englischer Blogeintrag]. Danach haben wir die restlichen Geschenke ausgepackt.
Dienstag begann leider nicht so schön, da meine Haut am ganzen Körper irritiert war und es mich überall juckte wie verrückt. Ich hatte wohl eine allergische Reaktion auf irgendwas. Erst dachten wir, es müsste das Bett, bzw. die Decken und Bezüge sein. Wir packten die Bettwäsche und alle Gardinen und Stoffe, die hier herumhingen ein und wuschen sie im Waschsalon. Leider gibt es hier keine 30, 60 oder 90 Grad Wäsche, sondern nur kalt, warm oder heiß. Nathan meint, man wüsste nicht, welcher Gradzahl das entspräche, also entschieden wir uns einfach mal für heiß. Hauptsache alle Staubmilben werden abgetötet.
Nach unserer Waschsession haben wir eine kleine Autorundtour durch die Altstadt Santa Fe’s gemacht. Auto zu fahren scheint hier eine Kunst zu sein, denn die Straßenführung ist irre und die Fahrer meistens auch. Die Altstadtgegend sieht echt knuffig aus und ich kann mir gut vorstellen, wie es damals zur Zeit des Wilden Westens hier war. Ich habe Lust, bald mal ne kleine Shoppingrunde zu drehen. Das darf ich nur nicht Nathan wissen lassen, hehe. Die Häuser haben hier so ziemlich alle die gleiche Farbe: Terrakotta bis bräunlich-beige. Wir haben noch ein paar Lebensmittel im Supermarkt ‚Trader’s Joe’ eingekauft. Das ist ein genialer Laden mit vielen gesunden Ökolebensmitteln, die zu sehr günstigen Preisen angeboten werden. Der Laden war rammelvoll und Nathan meinte, es sei sehr leer heute hier. Aha.
Unser Mittagessen genossen wir bei dem (teuersten aber besten Schnellimbiss-) Mexikaner namens BumbleBee’s. Es gab gefüllte Tacos mit schwarzen Bohnen und Reis als Beilage und Taco Chips mit Soße umsonst so viel man will. Lecker war’s.
Am Mittwoch startete der Tag leider wieder mit einer bösen Überraschung. Ich hatte das Gefühl mir eine Blasenentzündung zugezogen zu haben. Weil wir nicht sicher waren, was es ist, machte Nathan einen Termin bei einer Arztpraxis die vornehmlich für Frauen bestimmt ist.
Beim Arzt musste ich erstmal einige Fragebögen ausfüllen. Ich wurde alles erdenkliche gefragt, angefangen von allgemeinen persönlichen Fragen bis hin zu Fragen zu meinem Geschlechtsverkehr, ob der in Ordnung sei und wenn nicht, was mir fehle und ob in meiner Familie Jemand Alkoholiker sei oder Jemand HIV hätte oder viele ähnliche Dinge. Es waren wirklich sehr viele Fragen auf sechs DIN A 4 Seiten kleingedruckt. Am Witzigsten fand ich jedoch die Frage zu Anfang: Wie möchten Sie gerufen werden, hieß es da. Ich fragte Nathan, ob ich dort auch „MissyCola“ reinschreiben könne und die mich dann so aufrufen und er meinte „sure“, na klar, dafür fragen die ja. Ich musste laut loslachen und fing an mir wilde Namen auszudenken. Leider hatte ich noch so viel auszufüllen, dass ich das Feld meines Namens letztendlich frei ließ, weil ich nicht mehr dazu kam.
Die Ärztin, die mich behandelte, war sehr nett. Sie hatte einen britischen Touch und erinnerte mich an eine Lehrerin, die ich auf Malta hatte.
Nachdem ich meine Urinprobe erfolgreich abgeliefert hatte (ich hatte vorher schnell noch ne Viertel Flasche Wasser in mich hineingeschüttet), wurde meine Probe auch sogleich untersucht. Leider konnte man nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, was ich genau hätte. Daher wollte die Ärztin mich noch mal richtig untersuchen, was hieß, ab auf den Fraunenstuhl ;o). Jener Stuhl sah anders aus, als ich ihn aus Deutschland kenne. Man legt die Beine nicht über gebogene Polster, sondern ich musste meine Füße auf Pedale stellen, die mit Backhandschuhen überstülpt waren. Und dann wurde mit einer stinknormalen Schreibtischlampe in mich hineingeleuchtet. Unglaublich.
Aber wenigstens kostete diese Zusatzuntersuchung nichts extra. Ich habe insgesamt sogar weniger bezahlt, als gedacht, denn man sagte uns es koste zwischen 100 und 150 Dollar. Es waren aber nur 90 Dollar. Freude. Ach ja, die Ärztin hat mir auch noch ein Antibiotikum (umsonst) mitgegeben, für den Notfall, dass meine Infektion mit einfach nur viel trinken nicht wegginge.
Gut, dass ich die Pillen nicht brauchte, da es mir schon am nächsten Tag besser ging.
Dann sind wir noch in ein sehr nettes Teehaus (Cafe/Bistro) gefahren, wo wir mit unseren Laptops kostenlos das wireless Internet nutzen konnten. Yeah! Endlich wieder online und das auch noch schnell und kostenlos. Naja gut, wir mussten etwas zu essen oder zu trinken kaufen, somit bestellte ich einen Thai Eiskaffee. Sehr lecker, nur leider sagte meine Allergikerhaut mal wieder ‚bäh’ und gab mir erneut Ausschlag. Es hört wohl nie auf. Grummel.
Zuhause hat Nathan wieder ein fantastisches Abendessen gezaubert: Schinkenbraten mit Ananas und Grünkohl. Den Grünkohl habe ich noch nie als Gemüsebeilage im ganzen Blatt gegessen (und dann noch mit Essig); ich muss aber sagen, es war sehr lecker.
Donnerstag und Freitag musste Nathan dann wieder arbeiten und ich bin zuhause geblieben. In jenen Tagen gab es hier einen mächtigen Schneesturm und wir sind in nullkommanix eingeschneit gewesen. [FOTO siehe englischer Blogeintrag]
Nathan kam Freitag schon um 14 Uhr von der Arbeit, allerdings ohne sein Auto, denn das saß im Schnee fest. Somit waren wir nun erstmal ohne fahrbaren Untersatz und saßen zuhause fest. Nathan war stinksauer, denn ohne Auto ist man hier aufgeschmissen und er musste auch an seinen freien Tagen hier festsitzen. Leider gibt es hier auch keinen öffentlichen Nahverkehr, wie ich feststellen musste, somit saßen wir wirklich fest, da wir nicht in Santa Fe wohnen, sondern 20 Minuten mit dem Auto entfernt in einer Dorfgegend namens Pojoaque. Es gibt nur einen kleinen (teuren) Supermarkt, einen Waschsalon, einen Minibaumarkt und eine Tankstelle ca. 10 Minuten zu Fuß von uns. Leider hatten die während des Schneesturms auch zu.
Samstag wollten wir endlich Nathans Auto holen. Unsere super netten Vermieter wollten uns dorthin fahren und mithelfen. Somit fuhren wir mit fünf Leuten in einem recht untypisch-amerikanisch-sehr-kleinen-gelben Auto, samt Schneeschaufel, zu Nathans Arbeitstätte. Wir brauchten eine gute halbe Stunde für einen Weg, der normal in 10 Minuten zu bewältigen ist und haben uns mehrmals festgefahren.
Gut, dass wir eine Schneeschaufel dabei hatte, den die brauchten wir, um uns wieder freizuschaufeln.
Als wir endlich heil bei Nathans Arbeit ankamen, stellte Nathan fest, dass er leider die Autoschlüssel zuhause vergessen hatte. Wir mussten alle laut loslachen, weil es einfach zu dem Tag passte, da wir es endlich geschafft hatten uns durch das Schneegestöber zu kämpfen und nun das. Keiner war sauer, sondern es war fast so, als fänden alle es gut, denn unsere Vermieter hatten Spaß im Schnee und wollten gerne noch mal zurück fahren, um den Schlüssel zu holen. Nathan war das total unangenehm und er meinte, dass wir nicht noch mal die Tour machen müssten. Aber unsere Vermieter pochten fast drauf und überredeten ihn schließlich.
Bevor wir zurückfuhren aßen wir aber erst noch eine Kleinigkeit in einem Cafe/Restaurant an der Ecke (heiße Schokolade, super lecker und sogar mit frischer Milch gemacht und dazu ein Stück Erdbeerkuchen mit Nathan geteilt, wozu wir von unseren Vermietern eingeladen wurden).
Anschließend wir also alle wieder ins kleine Auto und zurückgeschlittert. Dabei haben wir uns einmal so richtig festgefahren, weil David (einer der Vermieter) leider auf schneeglatter Fahrbahn die Bremse etwas zu kraftvoll drückte und wir daraufhin in einem Berg von Schnee am Straßenrand landeten. Nach guten 20 Minuten hatten wir das Auto wieder frei. Puh!
Zuhause angekommen fand Lawrence (der andere Vermieter) ein Paar Schneeketten. Wieder zurück bei Nathans total eingeschneitem Auto mussten wir feststellen, dass es einen Schaden an der rechten Frontseite hatte. Ich machte schnell ein paar Beweisfotos und nach kurzer Zeit kam Nathans Chef hinzu und meinte, er war derjenige, der mit dem Schneetruck in sein Auto reingefahren ist. Na, das hätte er auch sagen können, als es passierte und nicht erst jetzt, wo wir es bemerkten. However. Dann haben wir die Schneeketten an Nathans Reifen gebastelt, leider sind sie jedoch nach ein paar Sekunden der Fahrt wieder abgefallen, da sie eigentlich nicht die richtige Größe hatten.
Das Auto ließ sich einfach nicht aus der schneeglatten leicht ansteigenden Ausfahrt bringen; das Auto rutschte immer wieder den Hügel hinunter. Nach etlichen Malen des Festfahrens kam Nathans Chef auf die glorreiche Idee sein Auto mit seinem Schneetruck herauszuziehen. Gesagt getan und zack war das Auto über den Hügel auf der Straße.
Das arme Auto hat ganz schön gelitten bei all dem Vor- und Rückwärtsgefahre. Wir mussten auf dem Weg nach Hause feststellen, dass die Leitung für die Servolenkung nun ein Leck hatte und das dem Auto nicht gut tat.
Die folgenden Tage zwischen Nathans Arbeit und seinen freien Tagen haben wir damit verbracht, das Auto zu reparieren [FOTO siehe englischer Blogeintrag] (Nathan hat einen ganzen Nachmittag gebraucht, um das kaputte verrostete alte Teil abzubauen, was in einer Werkstatt 200-300 Dollar kosten sollte), und nach Möglichkeiten in ganz Santa Fe zu suchen, ein Ersatzteil zu finden. Es sieht so aus, als wenn es das Teil, was wir brauchen, nur bei Volvo direkt gibt; für 52 Dollar. Somit haben wir es nun bestellt und wir können es wohl nächsten Montag abholen.
Unser Auto stand bis heute still, wird aber dann wohl nächste Woche wieder fahrbereit sein. Zum Glück hat Nathans Chef ihm Anfang Januar eins seiner sechs Autos geliehen und wir konnten somit Lebensmittel besorgen und andere Dinge in nächster Nähe erledigen. Wir waren jedoch nicht befugt damit nach Santa Fe zu fahren, warum auch immer. [FOTO siehe englischer Blogeintrag]
Hiermit enden meine Notizen aus den ersten Tagen in Santa Fe. Es hört sich alles recht stressig an, und das war es auch, aber dennoch bin ich froh hier zu sein. Nathan ist allerdings ziemlich gepestet von allem hier, weil alles so kompliziert ist, alles kaputt geht und immer wieder Unvorhersehbare Dinge passieren, alles sehr teuer hier ist und sein Chef ihn annervt. Nunja, wir werden hier bestimmt nicht ewig bleiben, aber Männer werfen eh schneller das Handtuch als Frauen, oder?
Fortsetzung folgt….
Noch eine Bitte: schaut noch mal in meine aktuelle Umfrage zu meinem neuen Blog Namen, nun sind es nur noch zwei und ihr mögt bitte ein letztes Mal abstimmen! Danke schon mal im Voraus! Hier geht’s zur Umfrage…
Jan 8, 2007 • Deutsch & USA •••• 2 comments »