Fotocollage vom Jubilaeumsdinner
Aug 27, 2009 ~ filed under: Delicious & Natey&Cola & Visuelles ~ 5 comments »Schoen wars! Bei unserem Lieblings-Sushi-nesen Hanami in Mt. Lawley und beim Eismann nebenan. Obwohl es mich gerade mit ner dicken Erkaeltung erwischt hatte, wollte ich das Cola-Natey-Jubilaeumsdinner, was der Herr des Hauses reserviert hatte, nicht sausen lassen. Wir hatten Glueck und bekamen einen der zwei begehrten Tische, wo man an einem niedrigen Tisch sitzt und die Fuesse in einer Art Luke unter dem Tisch freihaengend baumeln. Schuhe sind nicht gestattet. Man sitzt auf nem Kissen auf ner Art holzvertaefelten erhoehten Buehne im Restaurant. Sehr stylisch und oft ausgebucht; aber wir hatten Glueck unser 5-Jahres-Jubilaeum in unserem Lieblingsrestaurant an unserem LIeblingstisch geniessen zu koennen. Und nun, lass es Sushi regnen… Vorspeise Hanahmi Special Salad, Pork Goyza, dann Assorted Sushi (21 Stuecke), Avocado Roll (10 Stuecke), Unagi (Aal, 5 Stuecke), extra Reis (haetten wir gut weglassen koennen), und gruenen Tee mit geroesteten Reiskoernern.












Das letzte Bild zeigt, das die Augen groesser waren, als der Magen…oder es lag daran, dass wir beide gesundheitlich nicht so 100% fit waren. Mit ner Erkaeltung hat man ja meist nicht so viel Hunger. Der Salat zur Vorspeise war von der Groesse her schon ne Hauptspeise und die Avocado im Salat hat ordentlich satt gemacht.
Unsere Sushi Reste wurden sehr nett verpackt. Wir bekamen noch neue Sojasosse in kleinen Tuetchen und frischen Ingwer dazu. Am naechsten Tag hatten wir also noch mal genug uebrig fuer einen sushi-lunch.
Ich hatte die Sushi-rollen beim Hanami kleiner in Erinnerung…diesmal waren die kaum als Ganzes in den Mund zu schieben. Hier bekommt man wirklich nicht nur beste Qualitaet, sondern auch ordentlich grosse Sushi Rollen. Toll!
Was hier anscheinend anderes ist, als in Deutschland oder in den USA, ist, dass in fast alle (oder sogar alle?) Maki-Rollen Mayonaise hinein getan wird. Finden wir nicht so toll, daher gibt es von uns immer die z.B. Avo-Maki-ohne Mayo Bestellung. Ob das wohl drueben in Sydney auch das mayo-verseuchte sushi gibt?
Der Eisbecher nannte sich ‘Hot Fudge Sundae’ und ich sage euch, seit dem ich den gegessen habe, will ich hot fudge jeden Tag!!
Das Zeug ist sowas von lecker. Der Mann konnte, mal wieder, nicht verstehen, dass ich das jetzt erst zum ersten Mal gegessen habe. Ich auch nicht. Fudge ist sowas wie ne warme klebrige caramel-toffige Sosse a la Schokolade, die einfach suechtig macht.
Eis essen ist hier uebrigens eine nicht so guenstige Angelegenheit, da der Kugelpreis bei um die $3.50 anfaengt. Meine 3-Kugel-Manier aus Deutschland wuerde mich hier arm machen. Fuer drei Kuegeln Eis bekomme ich ja schon eine grosse Maki-roll mit zehn grossen Sushi-Happen, hehe.
Der Eisbecher war mit $6 (eine Kugel) aber reichlich gefuellt und ein guter Deal.
Sonntagswerkeln im Flusenrausch
Aug 23, 2009 ~ filed under: Deutsch & Visuelles ~ 1 comment »Man(n) finde einen gebrauchten Trockner, der zum Sperrmuell an die Strasse gelegt wurde, gleich gegenueber bei den Nachbarn, und hat das Glueck, dass sich darin genau das Teil befindet, dass bei dem eigenen Trockner kaputt ist.
Der eigene Trockner wurde rechtzeitig vor Eintreffen der kalt-nassen Jahreszeit, wenn die Waesche draussen auf der Leine nicht mehr so schnell trocknet, als freebie in des Mannes Haende gegeben, weil das Geraet naemlich schon in paar Jahre auf dem Buckel hat und ausserdem das Flusensieb kaputt ist, und somit die Flusen ins Geraet, sowie aus dem Geraet hinten herausgepustet werden, was unschoene flusenbehangene Waende macht. Schoen ist das Leben der freebies.
Also, nochmal: Der Man(n) hat den Trockner auf der anderen Strassenseite gesehen und meinte, er wuerde jetzt mal unseren Trockner reparieren gehen. Ich dachte nur, haeh? Das ist doch ein ganz anderer Trockner und woher weiss er, dass er das Teil in der gleichen Groesse darin findet, wie wir es fuer unseren Trockner brauchen?
Schwuppsdiwupps, es wurde nicht lange gefackelt und das Monstrum mit Hilfe eines Transporthebelwagenrolldingens ueber die Strasse, durch den Seiteneingang in den Garten gerollt, um das Teil dann dort in (fast) alle Einzelteile zu zerlegen. Mit Schutzmaske und dem richtigen Werkzeug bewaffnet, zahlt sich das Maennische Talent aus und nach ner gefuehlten halben Stunde ist das Werk vollbracht. Unser Trockner laeuft und die Flusen werden nun dorthin transportiert, wo sie hingehoeren; ab ins Flusensieb! Endlich hat unsere Waesche Ruhe vor den fiesen Flusen. Und auch der Fussboden und die Waende unseres Waschraumes muessen nun nicht jede Woche von umhergeflogenen und haftenden Flusen gereinigt (abgesaugt) werden. Dazu noch ein paar weitere Ersatzteile aus dem sperrmuellreifen Trockner der Nachbarn stibizt, die unserem Geraet in Zukunft eventuell nuetzlich werden koennten.
Ich muss zugeben, ich habe geweifelt. Aber vielleicht ist es so wie mit PC’s. Kennste einen, kennste (fast) alle….dennoch hatte ich noch nie nen Mann, der (nicht nur) handwerklich durch und durch ne glatte Eins ist. Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert.
Der Cola-Mann ist klasse. Den behalt ich.
Puh, was sich da hinter unserer Trommel fuer ein Dreck angesammelt hatte! Die Ladung hier ist nur das Groebste, welches in die Trommel des Nachbargeraetes gelegt wurde, was man auf dem Foto sieht.
Von morgen an, wird hier bei uns Sperrmuell abgefahren und dieses Mal haben wir das erste Mal (nichts gesucht und gefunden, sondern) auch was an die Strasse gestellt. Unseren kaputten Standventilator. Das billige 15 Dollar Geraet hat einen Sommer lang gehalten, ist dann aber leider von unseren umfallenden Holzjalousinen erschlagen worden (das erklaere ich jetzt nicht) und dabei durchgebrochen.
Eine neue Kopfspalte fuer Planet Cola
Aug 20, 2009 ~ filed under: Blog & Deutsch ~ 3 comments »Oder wie sagt man, wenn man einen neuen header gebastelt hat?
Es war mal wieder an der Zeit, einen neuen header zu kreieren und wie man sieht, wird es etwas dunkler auf Cola’s Blogplaneten.
Mein Planet ist ein bisschen an-gepinkt-elt (wer war’s?
) und sieht ausserdem verzurrt und verpackt/umwickelt aus, was den ewig sich bewegenden Stein aka Planeten (…like a rolling stone) symbolisiert, der immer wieder eingepackt wird, um woanders ausgepackt zu werden, um die Welt da draussen Stueck fuer Stucke zu entdecken. Die momentane Location des Colaplaneten ist Australien, wie man an der eingepassten Karte sieht. Sobald sich der Ort, bzw. das Land aendert, aendert sich auch die Karte.
Ach ja, die nun verstaerkt hervorstechenden Anfangsbuchstaben P und C deuten nur ganz zufaellig darauf hin, dass ich ein PC user bin, obwohl ich den header auf nem MAC kreiert habe…ging ja leider nicht anders.
[Keinen Clown gefruehstueckt, aber dennoch lustig.]
Update:
Doch noch mal rumgespielt und nun statt black-in-black etwas freundlicher. Nathan meinte, es haette was von einem War-Theme gehabt. Nee nee nee, also so ja nun nicht.
Den alten header verpasst? Macht nix, hier isser nochmal:
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Indeed
Aug 18, 2009 ~ filed under: Deutsch & English ~ 2 comments »Guten Tag, wie gehts?
~ filed under: Australia & Deutsch & Visuelles ~ 0 comments »Mir reicht beim alltaeglichen mit zig Menschen zusammentreffen das normale freundliche “hallo” oder “guten tag”, aber irgendwie stoert es mich (immer noch), dass man im englisch-sprachigen Raum sich staendig nach dem Befinden des anderen erkundigt, auch wenn es einen gar nicht interessiert, einfach nur, weil es hoeflich ist und weil man vielleicht nicht weiss, was man sonst sagt. Man geht spazieren und sagt es zu jedem, der einem begegnet. Mir wurde gesagt, das “how are you” (wie gehts) ist mehr als Grussfloskel zu verstehen, als wirklich sich nach dem Befinden des anderen erkundigen zu wollen. Man sagt es halt so. Ist so, war so, bleibt so. Natuerlich ist es freundlich und netter, als wenn man stumm aneinander vorbei geht. Das wiederum finde ich in Deutschland wieder zu kuehl, wenn man aneinander vorbeigeht und stur den Kopf nach vorn oder nach unten haelt um sich bloss nicht anzuschauen oder sich zu ignorieren. In Deutschland finde ich es nett, wenn man wenigstens ein Kopfnicken zeigt. Das reicht an sich als Gruss und zeigt, man hat sich wahrgenommen. Allerdings klappt es auch gut, wenn man auch in Deutschland einfach mal alle, die einem begegnen, gruesst (ist mir nach meinem ersten Australienaufenthalt passiert). Einige sind etwas verwundert, aber die meisten gruessen zurueck. Vor allem die aeltere Generation scheint sich ueber das freundliche Gruessen zu freuen.
Das mit dem Kopfnicken passiert mir hier auch sehr oft. Dazu kommt meist noch ein “hi” aus meinem Mund. Meine bevorzugte Grussformel….fuer Faule…hihi.
Ich finde ja die “how are you” Sache ist rein vom Sinn her verstaendlicher, wenn man in einem Geschaeft ist, und etwas kauft oder beraten wird, denn dann is da ja schon ein naeherer Kontakt vorhanden und man hat fuer einen Moment miteinander zu tun…aber so auf der Strasse oder im Wald oder sonstwo…ich fuehle mich ja schon schlecht, wenn wir spazieren gehen und ich nix sage, weil ich es vergesse oder mit meinen Gedanken woanders bin, und Nathan dann aber foehlich das “how are you” Gedicht aufsagt.
Ich bin immer noch nicht so drin , diese Konversation “how are you” “fine, and yourself?” “good” taeglich mehrmals abzurattern. Oft werde ich zuerst gefragt. Wer fragt wen eigentlich zuerst? Gibt es da ne Regel? Alter vor Schoenheit oder sowas? Hihi…
An den Supermarktkassen werde ich oft zuerst gefragt. Wenn ich mit Nathan unterwegs bin, ist er schneller und fragt die Kassierer, bevor sie ihn fragen koennen. Eine interessante Beobachtung.
Was ja noch hinzukommt, ist, dass ich staendig an der Kasse gefragt werde, wie mein Tag bisher war, wie meine Arbeit war,…ich will das doch gar nicht einem x-beliebigen Menschen erzaehlen! Somit laeuft es also meist auf das ‘alles ist gut, danke’ hinaus und man hat Ruhe.
Allerdings bin meist viel zu ehrlich und gebe dann als Antwort “not so good”, oder “not so bad” oder “ok”, was ja auch schon den Anschein nach einem nicht perfekten Befinden macht. Aber wen kuemmerts schon? Ernsthaft? Man fragt ja nicht, um wirklich was anderes als “fine”, “good”,”very good” oder gar “great” zu hoeren. Denn dann muesste man ja nachfragen, “why?” und das fuehrte ja zu einem laengeren verbalen Austausch, als das man (so im Vorbeigehen oder an der Supermarktkasse mit einer langen Schlange hinter einem) eigentlich Zeit oder gar Lust dazu haette. Wir sind ja nicht 24/7 auf ner sozialen Mission, nicht wahr? Aber da denkt so mancher, im englischen Sprachraum wird vieles kuerzer und schneller gesagt…doch beim einfachen sich gruessen und “hallo” sagen, ist das was anderes. Germany – 10 points!
Hier in Australien hoert man uebrigens statt “how are you” meist “how are you going” oder kurz “how ya going (mate)”. Nathan findet das eigenartig, denn er kannte eigentlich nur das “how are you doing?” und muss sich hier auch umgewoehnen. Na, da haben wir ja dann beide was zu lernen.
Dieses video greift die Thematik auf, dennoch wurde das video in Kalifornien (US) gedreht und dort scheint es noch verhexter zu sein, in dem Sinne, dass die Antworten oft gar nicht zu den Gruss-fragen passen.
Sehr lustig! Schauts euch mal an:

