Planet Cola
Everyone thinks of changing the world, but no one thinks of changing himself.

Comfort Zone

Today, I am wondering if it is impolite to ask customers to step back a step if they are standing less than 30cm in front of my face, where I can see every fine line and wrinkle of their face. I could even tell if there is a piece of eye make-up in the inner eyelid. I can see myself mirroring in their iris. No, I’m not exaggerating.

Often I want to say something, like, sorry, but I can only see you all blurry, because you’re too close to my eyes, would you mind stepping back a bit?
Today it has happened a few times and these people seem not to have a feeling of a proper communication distance. Sometimes there is not even a distance of more than 10cm between us and I can already feel the person’s body temperature.

I must say that I love people of all kinds, but with being in kissing distance to (often unpleasant or weird smelling) strangers makes me feel uncomfortable.
Is it a manner of knowing the correct distance or is it a cultural thing, or are people half blind and need to come so close to my face to see me properly?
Whatever it is, there probably is no nice way to ask the person of keeping a bit of distance, so I will just need to step back myself.

Mar 26, 2010 • A-life & English •••• 3 comments »

Es tut schon weh, sprachen die Oberschenkel

Nein wirklich jetzt? Du hast es getan? Ich kanns kaum glauben. Nein, ich auch nicht, sagte ich zu mir, als ich darueber schmunzelte, dass ich nun endlich nach fast zwei Jahren in Perth mal Beachvolleyball spielen gegangen bin. Ich wollte ja schon seit ich hier bin, regelmaessig Volleyball spielen. Warum hat es nur nicht eher geklappt? Na, da gab es einige Gruende. Zeit, Geld, Schuechternheit (ein bisl vielleicht, ach wat), Motivation was Neues in Gang zu bringen, uns so weiter.

Ich bin froh, dass eine Freundin erwaehnte, dass sie Indoor Beachvolleyball spielt, was mich gleich darauf anspringen liess, genauer nachzufragen. Es entpuppte sich, dass ihr Team noch jemanden suche, da ein ehemals regelmaessiger Spieler gerade aufgehoert habe. Passte also wie Faust aufs Auge. Nun ja, ich habe ihr nicht gesagt, wie lange es bei mir schon her sei, dass ich mal nen Aufschlag gemacht habe. Aber wie sich herausstellte, war ich gar nicht so schlecht. Ausser, dass mit den Netzen rundherum. Wir haben naemlich Indoor-Beachvolley gespielt, und da hat man ein Netz von oben und von allen Seiten. Das Feld ist an sich auch viel kleiner, als ich es vom Hallen-Volleyball kenne. Man darf also nicht so kraftvoll spielen, bzw. muss sich erstmal an die neuen Masse gewoehnen.

Vier Maedels waren wir in unserem Team. Die beiden Jungs haben leider abgesagt. Trotz knapper Belegschaft haben wir doch einigermassen gespielt und wenigstens einen Satz gewonnen. Ich hab mich nur geaergert, dass ich bei meinen Angaben (fuer die ich frueher bekannt war, weil ich damit immer gut Punkte machen konnte) leider immer mit einem der vielen Netze kollidiert bin. Meist mit den hinteren Netz, weil ich wohl noch an das groessere Spielfeld gewoehnt bin.

Im Sand zu spielen ist toll! Man kann sich richtig schoen hinschmeissen und schlaegt sich nicht gleich das Knie auf. Sand ueberall…vor allem, wenn man schwitzt, klebt es ueberall, aber dafuer gibt es nach dem Spiel Handfeger ohne Schaufel, und man kann sich den Sandkasten wieder abbuersten.

Nach drei Saetzen war alles vorbei. Da war ich grad so richtig schoen aufgewaermt und in Fahrt. Schade, haette ich doch gern noch weitergespielt, aber man hat den Platz wohl nur fuer ne Stunde. Man soll sich ja auch nicht ueberanstrengen, gell.
Kostet stolze $56, was man durch die Anzahl der Mitspieler (bei uns also vier) teilt. FInd ich persoenlich recht teuer, nur um mal ne Runde Volleyball zu spielen…vor allem, wenn man das jede Woche machen moechte.
Werd mich mal umhoeren, ob es da noch andere Moeglichkeiten gibt, obwohl mein neues Team schon sehr hofft, dass ich bei den naechsten Malen wieder dabei bin.

Kurz nach dem Spiel hab ich schon gemerkt, wie sich der Muskelkater in den Oberschenkeln anbahnt. Oh jee. Haette ich doch auf den Herzmann gehoert und vorher gestretscht (schreibt man das so?).

Die missy ist also auf dem Weg sportlich mehr (oder ueberhaupt) aktiv zu werden und Volleyball ist sowieso “voll mein Ding”, und schon immer gewesen. War hoechste Zeit, es mal wieder zu spielen. Man braucht halt nur ein Team und vor allem einen passenden Spiel-Tag mit passender Uhrzeit…was ich ja jetzt gefunden habe. Juchhu!

Mar 11, 2010 • Australia & Deutsch •••• 3 comments »