A quick telegram of recent happenings
Mar 15, 2009 ~ filed under: Australia & Delicious & Deutsch & English & Visuelles ~ 3 comments »Englisch paragraphs start with a bold E,
Deutsche Absätze beginnen mit einem fettgedruckten D.
D Ein bisschen Gartenarbeit…und man kann doch gleich sehen, was für Schuhe ich getragen habe. Sieht eher so aus, als wäre ich unter die Schornsteinfeger gekommen. Man merkt doch einfach, dass der Grundboden hier sehr sandig ist (wahrscheinlich wäre hier sogar Strandsand, wenn die Briten nicht…ihre Rasenkultur mitgebracht hätten) und die Grasbüschel sind auch nicht so dicht und tief verwurzelt wie in Deutschland. Man geht ein wenig und es staubt. Man mäht Rasen und befindet sich in einer totalen Staubwolke. Rasenmähen auf australisch.
E A bit of gardening…and one can see what kind of shoes I was wearing. Looks more like I was in a chimney. The difference to lawns in Germany is that the earth is very sandy (maybe we would have sand all around us, if the Brits didn’t import their green lawn culture). The grass is not as deep with roots in the ground as in Germany either. You walk and leave a dust cloud. You mow the lawn and one cannot see you because you’re hidden in a sandy dust cloud. Lawn mowing in Australian.
D Nathan hat sich mal wieder selbst übertroffen und ein fantastisches neues Gericht entworfen…wir nennen es Spicy Thai Sunset Chicken Noodle Soup. Hauptkomponenten: Vermicelli, Süsskartoffel, Kürbis, rote frische Chilischote, Röstzwiebeln (fast ist mir das Wort nicht eingefallen), Erdnüsse, Minzblätter, und mehr. Sooo lecker.
E Nathan could show again his talents as the super chef and developed a new meal, which we called “Spicy Thai Sunset Chicken Noodle Soup”. Main ingredients: vermicelli, sweet potatos, squash, fresh red chili, fried onions, peanuts, mint, and more. Sooo delicious.
D Hier mal wieder ein Glücksfundstück von Nathan…seit ein paar Tagen/Wochen ist hier in der Gegend Sperrmüll und da wir in einer eher reicheren Gegend wohnen, wird hier weggeschmissen, was andere Leute (wir) noch als neuwertig sehen und wahrscheinlich gebraucht weiter verkaufen würden, statt an die Strasse zu stellen.
Seit Langem suchen wir schon via Anzeigenzeitung und Internet nach zwei passenden Barhockern für unseren Küchentresen. Das Problem war immer, dass der Durchschnittsbarhocker 75cm hoch ist; wir aber nur maximal 65cm gebrauchen können, weil unser Tresen niedriger ist.
Hier sind unsere neuen Höckerchen…sogar schlicht im Design (sieht aus wie ehemals Ikea vom Holz). Leider sind sie zu hoch (~75cm), aber Nathan will die unten abschleifen. Dann wird das schon passen.

E Again an item of the Nathan’s lucky eye during side road trash season. Ha ha!
We were looking for quite a while now to find two fitting bar stools for our kitchen bar table. Mostly the bar stools were too high in size (normally they are around 75cm), and our counter top is lower than the average height. Last week Nathan came home with these two, almost brand new, bar stools, which remind me of the Ikea design. They look like they haven’t been used long at all. The only thing is, they are too high for our counter, but because the legs are massive wood it will be easy to shorten them.
D Neben den Barstühlen hat Nathan noch einen 4-Takter Rasenmäher der Marke Rover “gefunden” (soll sehr gute Qualität sein und nicht aus China laut australischem Vorbesitzer). Ich habe einen kleinen Glastisch und einen grösseren Plastiktisch für den Garten “gefunden”. Nathan hat dann wiederum eine Dachantenne (für eines seiner Kunstprojekte) “gefunden”, dann ebenso eine Gasflasche für unseren Grill, einen grossen grünen Sonnenschirm (bei dem nur ne Schraube locker war), dazu einen massiven schweren Fuss aus etwas verrostetem Eisen (wat solls, hält!), ein Mountainbike (nun können wir zusammen auf die Piste gehen)…und all diese Dinge haben Null Nada Nix Dollar gekostet.
E Besides the bar stools, Nathan also “found” a 4 stroke lawn mower from Rover (supposed to be a good/expensive brand). I found one small glass outdoor table and one large outdoor garden table in plastic (well, but at least something to start with until we will “find” something else), Nathan found a terrestrial antenna (for his art), a gas bottle (for our BBQ), a large green garden umbrella with a heavy steel base, a mountain bike (now we can go on the dirt trails together, yay)…and everything for zero Dollar.
D Und dann gibts da noch zu erwähnen: unser Rasen, der ja so unter der australischen Sonne leidet und kurz nach unserem Einzug fast tot war, scheint wieder lebendig zu sein und zeigt das mit neuen dunkelgrün spriessenden Gräsern. Juchhu! Und wenn man ganz genau hinguckt, dann sieht man ein kleines fliegendes Objekt….wer kann es sehen und was ist es? QUIZ

E At last I need to mention our lawn in the backyard that was almost dead through the harsh Australian summer sun, shortly after we moved into our house. But now, it looks like it wants to live. It is showing dark green grass patches that are freshly grown. Yeah! And if one is looking closely enough there is a small flying object in the photo…who can see it and what is it? QUIZ
Backen bei knapp 40 Grad Hitze, was ein Spass
Mar 2, 2009 ~ filed under: Delicious & Deutsch & English & Visuelles ~ 2 comments »Trotz hochsommerlichen Temperaturen kann ich mich nicht zurück halten und backe in letzter Zeit mal wieder häufiger, damit der Mann nicht immer Kekse und Naschkram im Supermarkt kaufen muss.
Hier mein bekannter beliebter Schokoladen Blechkuchen, diesmal in der Tupperrunde gebacken. Hat super geklappt. Das Rezept gibt es auf Chefkoch.de.
Although we are in the middle of the summer’s heat, I cannot stop my baking activities. I am baking more often lately, so that my <3 man doesn’t need to buy nasty sweets at local supermarkets.
Here you see my famous chocolate baking tin cake; this time baked in the round silicon Tupperware form (don’t know the name in English). It worked fine. The receipt can be found here (in German). If you are interested I would translate it into English. Let me know in the comments below.
Und seit gestern verspeisen wir diesen Schokoladenkuchen, der sogar glutenfrei ist. Nathan meinte, es sei nun sein Lieblingskuchen und kam aus dem Schwärmen kaum heraus. Ich finde den anderen (siehe oben) etwas besser (etwas saftiger). Beide Kuchen sind sehr einfach zu machen und sehr lecker. Wie ist das eigentlich mit Rezepten, darf man die einfach hier niederschreiben oder hat da der Autor des Kochbuches das alleinige Copyright drauf? Die meisten Rezepte sind doch eh nur voneinander abgeschrieben, oder?
Since yesterday we are enjoying this chocolate cake, which is gluten-free even.
Nathan said this one is his favourite from now on. Even better than the other one above. I like the one above a bit better (more moisture). But they are both very easy to make and very delicious.
How is it with publishing recipes from a cookbook? Am I allowed to do this or does the author has the copyright, even maybe without having created the receipt, because many hobby cooks tend to have copied and collected it from another sources anyway, am I right?
Gluten-free Scones
Oct 29, 2008 ~ filed under: Delicious & Deutsch ~ 3 comments »Scones haben nichts zu tun mit “stones”, auch wenn sie auf dem Bild etwas so aussehen.
Scones sind ein brötchenartiges Gebäck, dass wohl mehr im britischen Raum vorkommt. Ich habe das Rezept von meiner britischen Mitbewohnerin, die es im web aufgetrieben hat.
Man nehme:
- 8 Oz/225 g gluten-free self raising four (or gluten-free flour + add 1.5 teaspoon baking powder)
pinch of salt - 75 g dairy free butter
- 1.5 Oz/40g caster sugar
- 1 beaten egg
- 2 tablesoon soy milk
- 1/2 teaspoon cinnamon (only if you like, it is not essential)
- good handful sultans
Place flour & salt in a bowl.
Add butter and rub into flour until it resembles fine breadcrumbs.
Add caster sugar, cinnamon and sultans and stir.
Then add milk and egg and mix with a kniofe until it comes together in a dough. Form a ball.
Turn dough onto floured surface and roll into 1 1/2 cm thickness.
Cut out into rounds and place on greased tray.
Bake at 180 degrees Celsius in fan oven (or fan+top/bottom heat) for 12-15 mins (10mins).
Zugegeben, ich habe noch nie die “echten” scones gegessen. Diese Glutenfreien schmecken eher nach etwas Keksartigen als nach etwas Broetchenartigen. Aber lecker sind sie trotzdem.
Mein zweiter Backversuch gelang besser. Die innere Textur ist etwas weicher und nicht so keksartig und kruemelig. Aber von einem Broetchenteig sind meine Scones immer noch weit entfernt.
Ich habe beim zweiten Mal etwas mehr Sojamilch verwendet, weil ich einen guten Teeloeffel Guar Gum (Guakernmehl) dazugemischt habe.
Die Rosinen habe ich diesmal weggelassen (Zimt habe ich bei beiden Malen nicht verwendet).
Die Form habe auf Nathan’s Wunsch hin abgeandert. So sahen sie dann aus:
I am the new pizza queen
Oct 24, 2008 ~ filed under: A-life & Delicious & Deutsch ~ 1 comment »
Eigentlich ist Nathan ja derjenige, der aus wenig Zutaten in unbestimmter Menge den weltbesten Pizzateig zaubert. Das war jedenfalls letztes Jahr so der Fall und sah dann so aus:
Mir war schon seit Tagen nach eben dieser selbstgemachten Pizza, aber Nathan hatte nie Lust, den Teig zu machen. Dabei meinte er ja immer, es sei so einfach.
Er meinte, ich koennte ihn ja machen. Ha, ja genau, nur habe ich noch nie Pizzateig selbstgemacht, oder sagen wir besser, noch nie gluten-freien Pizzateig, was eine groessere Herausforderung ist, denn meine Backerfahrung sagt mir, dass es schwer ist, glutenfreie Teige so hinzubekommen, dass die Konsistenz und der Geschmack stimmt. Und ich wollte ja seinen tollen Pizzateig und war mir sicher, ich wuerde ihn nieeeee so hinbekommen.
Nathan hatte die letzte und erste glutenfreie(!) Pizza gebacken und leider waren die zusammengemixten glutenfreien Mehle, die wir verwendet hatten, anscheinend nicht fuer Pizzateiggeschmack geeignet.
Diesmal habe ich eine fertige Mehlmischung gekauft (auf Herrn N’s Anraten), die wohl eine bessere Zusammensetzung der richtigen Mehle und Staerken hat.
Dann habe ich kurz online geschaut, welches die Grundzutaten fuer einen Pizzateig sind und los gings…
Da ich ja eigentlich nur fuer mich backen wollte, weil der Herr Natey etwas anderes essen wollte, musste ich mir die Menge an Mehl, Wasser, Oel, Salz und Hefe selbst ausdenken, da die meisten Rezepte Angaben fuer 1-2 Bleche hatten, ich aber nur eine kleine runde Pizzablechform hatte.
Ich bin immer noch von mir selbst ueberrascht, denn ich habe wirklich, ohne grosse Anstrengung, den weltbesten glutenfreien Pizzateig hinbekommen.
Der Herr Natey hatte waehrend meiner Backtaetigkeit von unserem Lieblings-Sushi-Mann um die Ecke (Hanami) ne Ladung Lachs, Thunfisch und Avocado Sushi fuer uns beide als Ueberraschung mitgebracht. Dabei hatte er doch gemeint, er hole nur fuer sich was zu essen, weil ihm ja nicht nach Pizza war. Maenner!
Nathan staunte nicht schlecht als er die Pizza sah und wir beschlossen dann jeweils Pizza und Sushi (welch eigenartige Kombi) zu teilen.
Nathan war baff und meinte, er habe generell noch nie so guten Pizzateig gegessen.
Ich musste auch ueberlegen, ob der Pizzateig damals in Venedig wirklich besser war, als dieser…meiner. Und dann sogar gluten-frei. Grandios!
Wenn es wirklich so einfach ist (war es naemlich), dann werde ich jetzt oefter Pizza backen. Das geht naemlich richtig fix und braucht ja nur ein Minimum an Zutaten, die man eigentlich immer im Haus hat.
Es kamen mir sofort Gedanken an eine glutenfreie Pizzaria in Perth, grins….also falls wir hier nichts werden, ein Restaurant koennen wir immer noch aufmachen, denn die Konkurrenz kochen wir locker in Grund und Boden (dazu ein anderes Mal mehr).
So sah dann unser Abend aus. Erst auf dem Balkon in lauwarmer Abendromantik die Pizza gegessen
und dann, weil ein leichter Wind aufkam, den Rest des Dinners im Zimmer verspeist und dabei einen Film geschaut.
Cola in Chocolate Heaven
Oct 23, 2008 ~ filed under: Delicious & Deutsch ~ 2 comments »Wer haette das gedacht. Ich habe mich neu verliebt und zwar in eine Tafel Schokolade, wie kann es auch anders sein. Grins. Ich wuerd ja gern sagen, dass die Schokolade australischer Herkunft ist, ist sie aber leider nicht. Die Schoki kommt aus Neuseeland und heisst “72% Cocoa Dark Ghana” der Marke “Whittaker’s” und kommt in 250g daher. Hier ein Bild. Im australischen Coles der Westkueste ist diese Tafel fuer $3.50 zu haben, was ich fuer 250g guenstig finde. Meine so heiss geliebte Ritter Sport Marzipan kostet hier $3.30 und wiegt nur 100g. Somit habe ich nun eine neue Ersatzbefriedigung gefunden. Zuvor hatte ich die Woolworth eigene Marke “Select Dark Chocolate” als Lieblingsschokolade (bzw. einzige gluten- und milchfreie Variante im Standard Supermarkt) (hier ein Bild), die ebenso in 250g Tafeln angeboten wird. Die Whittaker’s ist aber um Laengen besser, wie ich finde. Aber auch nur die 72%ige, denn die 62%ige schmeckt mir ueberhaupt nicht…viel zu bitter. Komisch eigentlich, da sie weniger Kakao und mehr Zucker enthaelt. Trotzdem verziehen sich bei der 62%igen bei mir die Gesichtsmuskeln. Die 72%ige zergeht richtig schoen im Mund. Sie schmeckt einfach toll!
Die Zutaten laut Verpackung: dark chocolate (cocoa solids 72% [cocoa mass & cocoa butter]; sugar; emulsifier [soya lecithin] and flavour). may contain traces of mik chocolate, peanuts and other nuts.
Nun habe ich wenigstens schon zwei Schokoladen, die ich essen kann, weil sie milch- und glutenfrei sein. Bei der Whittaker wird erwaehnt, dass Spuren von Milch vorhanden sein koennen, aber das scheint mir nichts anzuhaben. Wuerde mich auch wundern, wenn ich von Schokolade Bauchschmerzen bekommen wuerde….habe in Deutschland ja gut und gerne oft eine (100g) Tafel pro Tag gegessen. Manchmal auch mehr.