Aus lang wird kurz or Dull kitchen scissors meet Natey hair
So sah der Herr Natey noch vor Kurzem aus.
Langes Haar, das taeglich in einem knotenartigen Schopf getragen wurde.
The latest edition of Mr. N. with long hair.

Nein, ich habe mir nicht meine Haare gefaerbt :P Das hier sind Nathans Haare, die er aber nie offen getragen hat. Nur mal so zum Laengenvergleich:

Es gab viele Tage, Wochen, wenn nicht gar Monate, wo der Herr von seinen Haaren genervt war. Er sprach immer wieder davon, sich die Haare abschneiden zu lassen oder vielleicht einfach selbst den Rasierer in die Hand zu nehmen und alles wechzuraspeln.
Doch dann hatte der Herr Natey immer keine Zeit fuer solche Spielereien. Er war zu beschaeftigt mit Studium und pipapo. Als ich damals, im August 2008 meine langen Haare abschneiden liess, war ich kurz davor meine Frisoese zu fragen, ob sie noch schnell seine Haare schneiden koennte. Mr. Natey war das aber zu teuer, denn ich war bei einer der besten Frisoere West Australiens gelandet und da zahlt man fuer nen Director’s cut eben mal um die 100 Dollar.
Somit musste ich immer wieder mitleiden, wenn Nathan einen schlechten Haar-Tag hatte.
Dann durfte ich ihm damals noch im alten Haus in der Walcott Street, die Spitzen schneiden und wir kamen dann auf die Laenge, die ihr im Foto oben seht.
Trotzdem. Die Haare wurden durch die australische Sonne immer trockener und beim Schwimmen im Meer konnte Nathan nichts mehr sehen, weil er immer das Haargummi verlor und sich die Haare bei den Megawellen, die wir hier haben, in seinem Gesicht breit gemacht haben. Ich wiederhole: er war hochgenervt.
Dann kam unser Umzug. Keine Zeit. Dann kam Weihnachten. Keine Zeit. Dann waren wir campen. Zeit, aber bessere Dinge zu tun, als Haare schneiden gehen. Dann kam auch schon Silvester, und das Jahr 2008 war vorbei.
Am ersten Tag des neuen Jahres dann, fragte mich Nathan, ob ich ihm die Haare schneiden koenne. Ich dachte, ich hoere nicht richtig, aber er meinte es ernst. Ich freute mich ueber das Vertrauen und den Glauben an meine Faehigkeiten. Ich hatte noch nie zuvor Jemandem die Haare geschnitten, ausser ihm die Spitzen, was auch erst ein paar Wochen/Monate her war.
Leider hatten wir keine scharfe Schere, sondern nur unsere billige zwei Dollar Kuechenschere, die schon bessere Zeiten gesehen hat. Nathan war das egal. Er meinte es ernst. Er wollte sich jetzt endlich seinen Haaren entledigen.
Wir schreiben den 1. Januar 2009. Meine erste grosse Tat im neuen Jahr stand mir bevor.
Also nahm ich die stumpfe Kuechenschere und legte los. Wir hatten eigentlich nicht so den Plan, was fuer ne Frisur am Ende rauskommen soll. Nathan wollte auf jeden Fall Stufen haben. Also habe ich mich langsam herangetastet und es wurde immer kuerzer.
Und die erste, noch nasse Version sah dann so aus (zurueck gekaemmt, irgendwie so franzoesischer Stil, finde ich):

Dieses Foto habe ich von der Kamera gemopst, denn ich war gar nicht dabei, als er sich stolz selbst fotografierte.
Und als er meinte, es koennte ruhig noch etwas mehr ab, wurde dann schnipp schnapp das hier draus:



Diese Bilder sind alle von dem Abend nach dem Schneiden. Ohne Styling Hilfsmittel (Gel, Schaum, etc).
Das coole ist, er braucht seine Haare nicht stylen, denn er waescht sie, laesst sie lufttrocknen und sie sehen immer toll aus. Er hat ne Naturwelle, die den Schnitt toll unterstuetzt. Hat der Mann ein Glueck.
Hier noch ein paar Bilder der letzten Wochen:

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Still the same man, but different and very hot now.
I love going through his hair with my fingers now. It feels awesome, the hair is so thick and healthy. I think, he new cut suits him vey well. Hannah, what do you think?
I have never seen him with short hair. When we met the first time, his hair was already at shoulder length.
Ich muss zugeben, das ich doch recht stolz auf meine ungeahnten Haarschneidefaehigkeit bin.
Dafuer, dass ich ohne grossen Plan (und ohne Vorbereitung!!! Ich, die immer alles vorher im Internet nachschlaegt *g*) drauf losgeschnitten habe. Ich hatte keine Hilfsmittlel, nur ne stumpfe Schere und meine Finger, die ne Linie gebildet haben. Ist doch ganz ok geworden. Mein Maenne war sehr zufrieden und guckte in den ersten Tagen in jeden Spiegel, der ihm in die Quere kam. Da konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Hab mich gefreut und weiss nun, ich kann mir mal ruhig mehr zutrauen!
Mir kommt Nathan jetzt mit den kuerzeren Haaren groesser vor, wahrscheinlich weil sie nun so dick sind und etwas vom Kopf abstehen…Ein weiterer Vorteil: die Geheimratsecken sind nun in der Haarpracht verborgen. Sowas ist mir eh egal, aber ich weiss, dass Maenner damit ja immer so ein Problemchen haben. So eine schoene Haarfuelle haette ich auch mal gerne! Und ich habe sooo viel Fuelle schon herausgeschnitten. Unglaublich!
Ein Arbeitskollege hat mir letztens gesagt, als er Nathan kennen gelernt hatte, dass er ihn wunderhuebsch findet; sogar echt super hot und er hat sich gar nicht mehr eingekriegt. Ohjee. Nun muss ich wohl aufpassen.
Beaching
Ein kurzer Nachmittagsausflug fuehrte uns letztens an diesen schoenen recht menschenleeren Strand etwas noerdlich der Stadt – Burns Beach:
Hier war unser Platz, windgeschuetzt zwischen den “rocks” und weit uns breit keiner neben uns. Ja, ich bin noch ganz schoen kaesig auf dem Foto, was sich aber in der letzten Woche schon geandert hat. Der Bikiniabdruck ist schon vorhanden.
Die Promenade mit Blick auf den Teil Strand, wo wir waren:
Und zwei glueckliche Strandlover:
Es war nur ein kurzer Ausflug, aber sehr erholsam! Die Fotos sind uebrigens mit Nathans neuer Canon Knipse (Modell A470) gemacht. Fuer so ne billige Cam (in D um die 90 Euro) recht ordentliche Fotos, wie ich finde. Ich brauchte nicht mal was in Photoshop editieren.
Der verschniefte Nachtrag mit Bildern
Was ich eigentlich erzählen wollte…
Ich bin seit letzten Freitag krank, mit ner mittelschweren Erkältung. Schon wieder, denken sich einige (ich vor allem), denn ich war ja erst im Juli (oder so) krank, dabei bin ich hier doch im Land der Sonne…nur leider ist hier seit Juli Grippewelle und man steckt sich immer wieder an. Diesmal habe ich es wohl von meinem Mitbewohner…oder vielleicht war das hier auch ein Auslöser?
Hier waren wir am vorletzten Wochenende. Es war ein Teil meines Geburtstagsgeschenks! Ice-skating in Perth, jawoll! Ich dachte erst, wie verrückt und hätte gar nicht gedacht, dass es hier ein Eisstation gibt, aber Perth überrascht mich immer wieder. Und wie man sieht, sind die Aussies ganz verrückt danach, denn es war ziemlich viel los. Die Eishalle hatte nur 2,5 Stunden für die Öffentlichkeit geöffnet, der Rest des Tages war für Trainingsmannschaften reserviert. Kaum kamen wir um 13:30, rechtzeitig zur Öffnung an, fuhren auf einmal zig andere Autos auf den Parkplatz, als gäbe es hier ein besonderes Spektakel. In der Halle bemerkten wir, dass nicht nur wir die Idee hatten, an einem verregneten Samstag Schlittschuhlaufen zu gehen.
Ich war schon bestimmt 10 Jahre nicht mehr Schlittschuhlaufen und dachte, ich kann bestimmt nichts mehr, aber nach ein paar Minuten fühlte ich mich wieder sicher auf dem Eis und habe Nathan mit meinem speedy-cruising und Slalom durch die Menge der vielen kids ständig abhehängt, hihi. Na gut, das war jedenfalls ein toller Tag, der sehr schweisstreibend war und Muskelkater mit sich brachte. Werden wir auf jeden Fall noch mal machen. Die Eishalle hatte übrigens den, wie ich finde, sehr lustigen Namen, Cockburn Ice Arena. Wer der englischen Sprache mächtig ist, versteht warum ich den Namen lustig finde.
Ok, weiter im Text. Ich wollte ja eigentlich nur mitteilen, dass es mir ganz schlecht geht und…
Am schön sonnigen letzten Samstag hätten wir wohl den Tagesausflug in den Walyunga Nationalpark etwas ausserhalb Perths lieber sein lassen sollen, denn wir sind recht weit und lange gewandert, und das bei teilweise bis zu 25% Anstieg, bzw. Gefälle. Für mich war es viel zu anstrengend, da ich die Erkältung schon voll in mir hatte, was sich dann vor allem darin zeigte, dass ich überhaupt keine Kraft hatte und mir schon bei kleinen Anstrengungen die Puste wegblieb.
Nun ja, am Sonntag hat es dann nur geregnet und ich blieb fast den ganzen Tag im Bett, weil es mir überhaupt nicht gut ging. Die Erkältung kam voll durch.
Montag war es auch nicht viel besser und ich musste meiner Arbeit absagen. Hab nen kleinen Zwischenjob. Es ist nur ein Temp-Job, nachmittags ein paar Stunden an der Rezeption der Opel-Hauptniederlassung Perths. Das Telefon der Rezeption klingelt quasi permanent und ich hatte eh kaum Stimme, um das auch nur eine Stunde durchzuhalten. Am Dienstag meldete ich mich zurück zur Arbeit, obwohl es mir dann nachmittags doch unerwartet sogar noch schlechter als am Montag ging. Da musste ich nun durch. Ich sah so aus wie ich mich fühlte, aber zum Glück habe ich bei diesem Job kaum Kundenkontakt, denn die Verkäufer fangen alle Leute ab, die in die Autohalle kommen. Ich dachte erst, ich könnte kaum jemanden am Telefon verstehen, weil meine Nasennebenhöhlen bis zu den Ohren total dicht waren, aber es ging doch besser als erwartet.
Kurz vor Feierabend wollte ich eins meiner Taschentücher (eigentlich sind es Kosmetiktücher) zücken und stellte mit Entsetzen fest, dass ich nur noch zwei übrig hatte. Oh neiiiiin! Ich habe tatsächlich 160 Taschentücher in nur drei Tagen verbraucht. Ich hoffte, die letzten Minuten ohne grosses Naselaufen zu überstehen, denn Aufstehen und zur Toilette gehen ist bei diesem Job so gut wie nicht drin, und vor allem ist die Toilette viel zu weit weg. Solange kann ich das Telefon nicht alleine lassen.
Nach der Arbeit habe ich mich dann doch mit Medikamenten in der Apotheke eingedeckt. Ich dachte ja, ich schaff es ohne…leider wird es fast immer schlimmer.
Mit meiner Gluten und Laktose- Unverträglichkeit komme ich mir ja immer etwas dämlich vor, vor allem in der Apotheke, wo dann jemand für mich tausend Packungen studieren muss, ob da dies oder jenes drin ist. Die nette asiatische Apothekerin hat sich aber sehr bemüht und dann tatsächlich was für mich gefunden. Ich war begeistert! Ein Nasenspray auf Salz basierend (bin ja an sich ein Gegner von Nasensprays) und so Kapseln für den Tag und die Nacht. Die Kapseln haben es in sich! Laut Anweisung soll man zwei morgens, zwei mittags, zwei nachmittags für die Tagesdosis nehmen und dann zwei zur Nacht. Die Kapseln sind riesig! Nathan hat nen Schreck bekommen, als er die Dosierung gelesen hat und die Dinger gesehen hat und meinte, ich sollte besser nur eine nehmen.
Mir ging es so schlecht, dass ich mir die volle Dosis verpasst habe. Und was ist passiert?
Ich hab mit den Nachtkapseln angefangen und bin nach wenigen Minuten seelig eingeschlafen und habe sofort angefangen zu brabbeln. Nathan hat noch den Film, den wir zusammen angefangen hatten zu gucken, zuende geschaut, und wollte dann schlafen. Konnte er aber nicht, weil ich permanent geredet hab im Schlaf. Das ging die ganze Nacht, meinte er. Hm, ich weiss von nichts. Muss wohl an den Kapseln gelegen haben. Ich hatte einen guten Schlaf! Hihi.
Die Tageskapseln tun auch ihr Soll. Meine Nase läuft nicht mehr und alles scheint fest zu sitzen, ohne mich zu behindern. Mir geht es schon etwas besser, aber ich warte noch darauf, dass der Schleim sich löst und abgehustet werden kann. Husten ist schon etwas da, aber noch nicht so richtig. Schon komisch. Irgendwie verläuft meine Erkältung hier total anders als in Deutschland. Hier kommen wohl die mulit-kulti Bakterien auf einen zu und mein eh schon geschwächter Körper braucht etwas länger für die Bekämpfung. Na Hauptsache ich bin bald wieder auf dem Damm. Morgen noch einmal arbeiten und dann ist ja schon wieder Wochenende und es sieht so aus als würde es nicht regnen (was es hier schon wieder seit Tagen tut). Na hoffentlich.
Mit einem verschnieften Gruss aus dem frühlingshaften Perth!
Whiteman Park

Ich hab die Haare schön, ich hab die Haare schön, or what?
Ich war unglücklich. Sehr unglücklich. Dann dachte ich mir so…
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…ich brauch mal was Neues….auf dem Kopf! Eine neue Frisur, die besser zu mir passt oder mir beim alltäglichen Blick in den Spiegel besser gefällt. Ich mochte mich einfach nicht mehr sehen.
Also, Pony vielleicht?
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So trendy fransig in die Augen geschnitten, wie es momentan einige tragen? Wohl eher nicht. Hm. War auch nicht ernst gemeint. Hihi. Mir steht Pony nicht und man muss ja nicht jeden Trend mitmachen.
Dann hat Nathan mir eines Abends einen Dutt, oder sowas Ähnliches, gemacht. Es sei alles nur eine Frage, wie man sein Haar trägt.
Okay, kommen wir zur eigentlichen (ernsten) Ausgangsposition meiner Haarpracht.
Lange Haare. Dünne Haare. Gefallen mir nur, wenn sie frisch gewaschen sind und auch nur zirka eine halbe Stunde, bis sie dann nämlich langweilig einfach nur herunterhängen oder nach einiger Zeit strähnig aussehen. Meistens trage ich sie eh zusammen gebunden als Pferdeschwanz. Selten mache ich tolle Frisuren.
Bei all möglichen Freizeitaktivitäten nerven die offenen Haare sowieso und dann immer diese Knoten in den Haaren am Hinterkopf. Eine halbe Stunde am Tag ging sicher nur fürs Kämmen drauf. Wie nervig. Ich war es einfach leid, immer so viel Zeit mit den Haaren zu verbringen. Waschen dauert länger, Kämmen erst recht, Stylen ging natürlich schnell, aber ich habe ja auch nicht viel getan.
Dann dachte ich mir, wie wäre es denn mit dieser Frisur:
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Hatte ich vor etwa 12 Jahren schon mal so. Fanden alle toll. Sagen immer noch einige, dass es mir gut stand. Die Länge und so.
Nathan sagt "bloss nicht". Schrecklich.
Hat er recht.
Kann doch ganz nett aussehen, oder?
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Ja, nett ist der richtige Ausdruck für das erste Bild. Ich wollte aber nicht nur nett aussehen. Die Frisur auf dem zweiten Bild war sofort Nathans Favorit. Vorne etwas länger und dann die Seiten gestuft. Ein bisschen wild halt.
Dann hab ich es nicht mehr ausgehalten und habe Nathan an meine Haare gelassen. Schnipp Schnapp, ein paar Zentimeter ab. Hat er sehr gut gemacht. Das sah dann so aus (gute 4 Zentimeter kürzer als zuvor):
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Fühlte sich schon besser an, war aber noch nicht der letzte Schnitt, das war mir klar.
Ein paar Tage oder gar Wochen später hielt ich es nicht mehr aus.
Ich arrangierte einen Termin bei einem der angesagtesten Friseure in Perth. Es gibt hier Hunderte von Friseuren und bestimmt mehrere Dutzend sehr gute. Die Wahl war nicht einfach, dennoch entschied ich mich fuer die "Finalistin zur Friseurin des Jahres 2008 hier in West Australien", die vor einigen Wochen ihren eigenen Salon eröffnet hatte und zudem einen 20% Preisnachlass bis Ende August anbot, was nicht unwichtig war, denn man kann hier locker 300 Dollar fuer nen Haarschnitt mit ein etwas Farbauffrischung bezahlen.
Der Friseursalon befindet sich in dem Stadtteil namens Cottesloe. Dort, wo der schöne Strand ist (falls jemand durch die Bilder von Google Earth im vorletzten Posting geklickt hatte). Ich hatte im vorletzten Blogeintrag ja gesagt, ich sage euch noch, was wir in Cottesloe gemacht haben. Das hier:
Aktion Cola-Haare ab! :))
Natürlich brauchte ich Beistand von meinem Liebsten, der, solange an mir herumgewerkelt wurde, in einem Pub um die Ecke voller Erwartung ein Bierchen genoss und die Gegend mit dem Fahrrad erkundete. Er durfte die neuen Haare nicht vor Fertigstellung sehen.
Ich war vorbereitet und wusste genau, was für einen Haarschnitt ich haben wollte. So wie hier auf den Bildern (eher die oberen beiden).

Auf die Idee mit der Frisur des Mädels auf den Bildern brachte mich meine Freundin A. aus Berlin. Falls Du mitliest, wie findest Du das Ergebnis?
Einige erkennen wahrscheinlich, dass es sich um eine Soap-Darstellerin handelt. Mir war diese Person unbekannt. Ist ja auch egal. Die Frisur könnte mir stehen, dachte ich. Nathan fand sie auch gut. Und jetzt, nach all den Wochen, in denen ich mir das mit den kurzen Haaren auch gut überlegt hatte, war ich mehr als bereit und wollte keinen Tag mehr warten.
Ich zeigte meiner Stylistin also die Foto-Collage und fügte hinzu, dass ich jedoch vorne an den Seiten, jedoch nicht direkt am Gesicht, sondern “hinter” den Ponyfransen, jeweils eine breitere längere Strähne haben möchte. Dazu zeigte ich ihr das Natey-Favoriten-Bild in meinem Handy. Sie war begeistert, dass ich so gut vorbereitet war und dass ich mir das anscheinend gut überlegt hatte, meine laaangen Haare wirklich abzuschneiden. Ich nickte und sie machte einen Schnitt direkt an meinem Hinterkopf und ich dachte nur; man, das ging aber schnell. Sie wusste, was sie tat und war sehr schnell mit dem Grundschnitt fertig. Dann wurde gefönt und mit Hilfe eines Glätteisens meine neue Frisur in Form gebracht. Das dauerte fast länger als der Schnitt selbst. Nach zirka 1.5 Stunden war ich fertig. Ich habe dann noch gefragt, ob sie am Hinterkopf noch etwas mehr Stufen reinschneiden kann, weil ich es etwas sehr gerade und etwas langweilig fand. Sie meinte, wenn sie es macht, würden sich die Haare dort schnell nach aussen drehen. Ich wollte es aber so und sie schnitt also noch mal ein wenig herum, bis ich vollends zufrieden war.
Und so sah ich nach dem Friseurbesuch aus – TADAA (ich muss dazu sagen, dass ich auf den Fotos bereits eine 1.5 stündige Fahrradtour nach dem frischen Schnitt hinter mir hatte und die Haare vom Helm ein wenig zerdrückt waren), anyway – NEW COLA HAIR:
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Da ich (noch) kein Haarglättungsgerät besitze, was die Friseurin aber zum Stylen angewandt hatte, sehe ich meist eher so aus (habe doch irgendwie ne leichte Naturwelle, die recht doll durchkommt…finde ich aber recht cool, denn es lässt das Haar voller wirken):
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Ich fühle mich super mit dem neuen Haarschnitt. Ich liebe es mir durch die Haare zu wuscheln und sehe jeden Tag ein wenig anders aus, je nachdem, wie sich die Haare wellen und wie sie liegen oder wie ich sie mit etwas Wachs durchknete. Ein tolles neues und vor allem so freies Gefühl. Ich freue mich neuerdings auf jede Dusche, weil ich weiss, wie schnell es nun geht. Keine Verknotungen mehr in den Haaren. Nasse Haare kämmen kein Problem. I love it!
Und was sagen meine Leser zur neuen missycola-Frisur?
Sep 8, 2008 • Deutsch & Natey&Cola & Visuelles ♥ 13 comments »Sunlight Boost
We are walking down the road to uni. It is a nice and sunny day. Suddenly I got heavy kissed from the side by mr.natey. Not only once, no, I receive a few intense smooches on my left cheek with an immense hugging alarm during walking. Impossible to walk further without falling. We stop walking. Being totally surprised about this love-’attack’ I ask him what’s going on. He smiles and says that I look so stunning beautiful in the sun. I smile back, almost laughing, and say that he should find me beautiful in every light condition. Am happy about his complement, but didn’t know what else to say (instead of just a beaming ‘thank you’). I’m not good with receiving such nice complements, anyway.
Yes, he answers, of course, he does, but in the sunlight he just cannot stop kissing me all the time, because the light sparkles so nice on me… (his words might have been a bit different; can’t remember exactly). I’m smiling and think, good that we live in a country where the sun shines every day at its best. Good long-life love conditions for us, I’d say. Ha!
Let the sun shine down on me…la la…
(This entry was supposed to be posted in the middle of July, that’s when these thoughts have been put down first, but, in a typically Cola-hurry, saved only as draft, almost forgot since then, but still valid, because it happens again and again…the sunlight boost! Smile.)
Aug 28, 2008 • A-life & English & Natey&Cola ♥ 0 comments »Wir sind grad 4 geworden
Vor vier Tagen sind wir vier geworden. Vier ist eine tolle Zahl, um genau zu sein, sie ist meine Lieblings- und Glueckszahl. Von einer kleinen Portion Glueck bestimmt war auch der Tag vor vier Tagen. Ein kurioser Tag. An jenem Tag ging es mir nicht sonderlich gut, da ich mir gerade eine Erkaeltung eingefangen hatte und ich mit dickem Kopf versucht habe, bei der Arbeit den Ueberblick zu behalten und alle Aufgaben korrekt und wie immer *asap* (as soon as possible) und professionell zu erledigen.
In einer kurzen ruhigen Minute schob ich mir ein kleines Stueck Schokolade in den Mund, um mir den irgendwie anstrengenden Tag im wahrsten Sinne zu versuessen. Wenigstens ein klein wenig. Was dann passierte, war der Horror. Ich hatte einen Teil meines Eckzahns im Mund. Genauer gesagt war es das Venier was als Schutzkappe auf meinem Eckzahn sitzt, da mir der mal vor langer Zeit bei einem Sturz abgebrochen war. Dieses sogenannte Venier ist mir genau vor vier Jahren auch hier in Perth schon mal abgefallen! Sowas Bloedes, warum passierte es genau jetzt, mitten waehrend der Arbeit und dann noch am Tag von Nathan und meinem Jubilaeum? Ohne das Venier habe ich nur noch so nen Zahnstumpf, der nicht nur sau-empfindlich ist, sondern auch noch haesslich aussieht. Nix mehr mit freundlich grinsen. Nur noch mit geschlossenem Mund. Und dann bei nem Job an der Rezeption, wo alle naslang jemand was von mir will.
Ich schrieb Nathan eine sms und klagte ihm mein Leid. Das erste was mir einfiel war: Mist, ich habe nicht mal ne Zahnarztversicherung. Sehr dumm. Haette ja nicht gedacht, dass ich so schnell was mit den Zaehnen bekommen koennte…aber ich hatte auch noch gar keine Zeit mich um ne extra Zahnversicherung zu kuemmern.
Nathan reagierte ultra schnell und professionell. Ohne dass ich ihm Details nannte, hat er irgendwie in Windeseile meinen Zahnarzt von damals in Perth, vor vier Jahren, als mir wie gesagt schon mal das Teil abgefallen war, ausfindig gemacht, ihn angerufen und nach Preis und Termin gefragt. Nicht mal ich wusste noch, wie der Zahnarzt ueberhaupt hiess und in welchem Stadtteil der war. Nathan war eigentlich gerade selbst super busy mit seiner Studie und sass in seinem Buero in der Uni. Er rief mich an und sagte, ich koenne in genau einer Stunde behandelt werden; der Zahnarzt wuerde dann extra fuer mich in die Praxis kommen. Ein anderer Zahnarzt koenne erst einen Termin nach dem Wochenende am Montag anbieten und waere wahrscheinlich sogar teurer.
Nathan versuchte mir durchs Telefon den Weg von meiner Arbeit zum Zahnart zu erklaeren, was aber so kompliziert war und auch noch eine Zugfahrt inne hatte, dass er sich entschied schnell von der Uni nach Hause zu laufen, das Auto zu schnappen und mich abzuholen, um mich zum Zahnarzt zu fahren. In ca. 40 Minuten koennte er bei mir sein, versicherte er mir.
Ich lief mit meiner halben Zahnkappe ins Buero der Managerin, erzaehlte die Story und zeigte ihr das Desaster in meiner hohlen Hand. Sie konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, was ich ihr ueberhaupt nicht uebel nahm, denn der Tag hatte schon so einige nervige und unvorhergesehene Dinge herbeigebracht. Nun auch noch ein abgebrochener Zahn und ich bin eh schon von meiner Erkaeltung so angeschlagen.
Sie war sofort einverstanden, dass ich also den Termin im Stadtteil nebenan in einer Stunde wahrnehmen kann und sie in der Zeit die Rezeption huetet. Wow, das hat mich schon mal sehr gefreut und beruhigt.
Um 14:30, wie geplant, stand Nathan dann mit Auto vor der Tuer und 10 Minuten spaeter aktualisierte ich bereits meine inzwischen veralteten persoenlichen Daten beim Zahnarzt. Jener klebte das Venier fachmaennisch wieder an, meinte jedoch, es wuerde aber bestimmt irgendwann wieder abfallen und das einzige was wirklich haelt sei eine Krone, die so um die 1400 Dollar fuer meinen kleinen schnuckeligen Eckzahn kostet. Aber damit sei ich dann meine Sorgen los (und ich dachte mir so, mein Geld auch, haha). Ich erwaehnte noch, dass mir das Venier damals, als er es schon mal angeklebt hatte, zwei Wochen spaeter bereits wieder abgefallen sei, nur leider waere ich in Broome (Nordwesten Australiens) gewesen und haette somit nicht zu ihm kommen koennen (um ihn zu tadeln, warum er es nicht besser angeklebt habe). Leider hat er mir dann nicht, wie erhofft, angeboten, dieses Mal die Anklebeprozedur als “Wiedergutmachung fuer das kurze Klebeverhalten vor vier Jahren” fuer lau zu machen. Dennoch war ich wirklich positiv ueberrascht, denn es hat mich nur 5 Dollar mehr als vor vier Jahren gekostet, um genau zu sein, einhundertundfuenf Dollar.
Der Zahnarzt versicherte mir noch, wenn ich mich fuer die Krone entscheiden wuerde, bekaeme ich die $105 zurueckerstattet. Ich fragte seine Assistentin nach einer empfehlenswerten privaten Zahnversicherung, die ich ja auf jeden Fall braeuchte und meinte ich ueberlege es mir noch mit der Krone.
Genau 45 Minuten spaeter, nachdem ich meine Arbeit verlassen hatte, war ich auch schon wieder zurueck und erblickte ein ueberraschtes Gesicht meiner Kollegin, die mich nicht so schnell zurueck erwartet haette. 30 Minuten waren eh meine noch nicht genutzte Mittagspause und die restlichen 15 Minuten, ueber die sollte ich mir mal keine Sorgen machen, meinte meine Chefin. Super nett, ich verliere also keinen Lohn durch die kleine Zahnarztgeschichte. Puh, was hab ich ein Glueck.
Am spaeteren Nachmittag habe ich noch Nathans selbstgebastelte Jubilaeumskarte mit Worten gefuellt und sein Geschenk eingepackt. Nach der Arbeit habe ich beides auf dem Heimweg im exquisiten (und uns empfohlenen) Lava-Stone-Grill Restaurant gegenueber von uns, wo ich heimlich einen Tisch fuer uns reserviert hatte, vorbeigebracht, denn ich wollte es nicht bei mir haben, sonst waere die Ueberraschung nicht gelungen. Zuhause erwartete mich dann der grosse Strauss roter Rosen und eine kleine feine und ganz liebe Karte…unter anderem mit den Worten…(uebersetzt) “Unsere Liebe haelt laenger als unsere Zaehne…”.
Ha, das sorgte fuer den Lacher des Tages!
Dann fuehrte ich meinen Zahnhelferhelden und gestressten Proposal-Schreiber zum Abendessen aus und er war total overwhelmed/ueberwaeltigt von meiner Ueberraschung und dem Geschenk und der Karte, die ich mit den wenigen mir zur Verfuegung stehenden Mitteln auf der Arbeit, mit wenig Zeit und zugleich mit dickem Grippekopf gebastelt hatte. Naja, in solchen Dingen bin ich schon immer gut gewesen. Aus nix was machen, hehe. Das Restaurant war nett, mehr aber auch nicht. Wie so oft (bei empfohlenem Essen ausser Haus) fanden wir, dass es ueberbewertet ist. 90 Dollar fuer zwei Personen (Zwei Hauptspeisen und ein Salat, den wir uns teilten, extra, plus zwei Getraenke) waere ok gewesen, wenn wir mehr auf dem Teller gehabt haetten.
Das Ambiente des Lavasteingrills kommt dem des Raclettes sehr nah, dennoch fanden wir es nicht den hohen Preis wert. Ein Pilz als Gemuesebeilage und zwei einfache (handelsuebliche, keine besonderen) Kartoffeln mit Schale in der Groesse eines mittelgrossen Ei(e)s und ein paar duenne Streifen Fleisch, dazu ein extra griechischer Salat, bei dem nur der Fetakaese und die Oliven ans Griechische erinnerten. Wir waren uns sofort einig, dass wir selbst jeden Abend zuhause besser kochten. Ok, das Fleisch war von echt sehr guter Qualitaet, aber der Rest war nichts Besonderes. Egal, wir genossen die Brutzelatmosphaere des sich-sein-Fleisch-selbst-Grillens, Nathan trank genuesslich sein Becks (grins) und wir freuten uns auf den (von mir) selbst gebackenen Schokoladenkuchen, der zuhause auf uns wartete.
Nathan haette gar nicht erwartet, dass wir an unserem Jubilaum etwas unternehmen, weil ich so krank war und er aufgrund seines Studiums momentan gar keine Zeit fuer irgendwelche Gedanken ausserhalb seines Proposals habe. Somit war es trotz aller Komplikationen ein gelungenes Jubilaeum!
Der Kuchen (natuerlich gluten-und milchfrei) war, wenn ich das als Baeckerin sagen darf, fantastisch. Leider weiss ich nicht mehr, wieviel ich von welchen Mehlen jeweils zusammengemischt habe, denn ich musste das Rezept, was mir vorlag, ja glutenfrei machen…und alles ging pi-x-Auge. Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon. Mein zweiter Kuchen, den ich hier gebacken habe und ich wuerde sagen, dieser Zweite ist sehr hitverdaechtig!
So, jetzt seid ihr mal wieder etwas upgedatet mit dem manchmal etwas kuriosen NateyColaLeben. Hoe!
Rein aus Interesse, weiss Jemand was eine (Zahn-)Krone in Deutschland kostet? Und Mau, falls Du mitliest, hast Du ne extra Zahnversicherung in Aussieland und wenn ja, welche? Any recommendations? Anyone?
(Hannah, your son is just awesome! In every sense!)
Aug 18, 2008 • Deutsch & Natey&Cola ♥ 9 comments »Happy Birthday to meee
Just had this awesome birthday breakfast made by mr.Natey. Buckwheat pancakes with bananas and chocolate inside and choc, honey and vanilla soy ice cream (!!!) on top, plus fresh mango fruit and a cup of coffee. Delicious!!
Besides this great start of the day it is bucketing down since last night. We have a bad weather storm over Perth, too bad, but anyway we’re off to IKEA now! Not that is was my wish for today but we need stuff anyway and it is the best weather to do these kind of things. Yay, and guess what, my man is even excited to go to IKEA with me!
It’s my lucky day.
It is almost winter and we jumped in
6.6.2008: Scarborough Beach, it was a wonderful day and the water was almost warmer than the Baltic Sea (Ostsee) in Germany in summer time!! Unbelievable, I thought it would be too cold, because it is almost winter here! Except for a few surfers and a few people there was almost nobody at the beach. We tested the water temperature and thought it is warm! so we ran in and fought the (strong) waves and watched the surfers and had a lot of fun with splashing. Just great! Me, who is always freezing can only say> the water was amazingly warm!
Wir waren am Strand namens Scarborough Beach und hatten ein paar schoene Strandstunden. Das Wasser war fast waermer als die Ostsee im deutschen Sommer. Unglaublich, denn ich wollte erst gar nicht baden, dachte es waere zu kalt. Ist ja fast Winter hier! Ausser ein paar Surfern und zwei drei Leutchen war fast keiner am Strand bzw. im Wasser. Kurz angetestet und fuer warm befunden. Also rein da! Genial…ich als Frostbeule kann nur sagen> es war erstaunlich warm, das Wasser! Wir haben mit den Wellen gekaempft und den Surfern zugeschaut und hatten maechtig Spass beim Planschen.
For Hannah: not just lying around, being lazy, no, he was very studious 
Herzgedanken
Heute ist mir wieder bewusst geworden, dass ich den tollsten Mann an meiner Seite habe, den ich mir vorstellen kann. Womit habe ich den eigentlich verdient? Ich, die es leider nicht schafft, ihn am Sonntag rechtzeitig zum Geburtstag in die Arme schliessen zu können. Ich hätte es so gern gewollt, habe alles versucht, aber leider bin ich noch nicht flugbereit. Unter anderem ist da eine Abhängigkeit von Externen, andererseits war ich abgelenkt durch den Besuch meiner Schwester, dann hat der Tag nie genug Stunden und zugleich überfiel mich zwischenzeitlich auch eine gewisse Lähmung, völlige Erschöpfung, eine kein-Bock-mehr-Phase, weil kaum noch Energie vorhanden und Nervenblankliegungszustand. Ein Gespräch mit dem Liebsten und schon fühle ich mich wohlig geborgen, verstanden und vor allem entspannt. Danke, dass es Dich gibt. Ich kann mein Glück manchmal kaum fassen.
May 2, 2008 • Deutsch & Goodbye Deutschland & Natey&Cola ♥ 0 comments »Love4MyFarAwayButSoonCloseForeverLoveActually
It seems that love is all around me (la la la)…but it is like it is…love makes contact with me, see here:
A few days later I was cooking and grabbed this

And then today, I don’t know how, this happened with my hands and my mind…

Always with you!
Soon (more) with you.










