like a rolling stone since 2005
Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fuenfzig, um schweigen zu lernen.

Die kleene Eventpromotante sagt ihrem Team GoodBye

Ich komme gar nicht mehr mit dem Schreiben hinterher; es ist einfach zu viel los im Moment.
VOR-Letzte Woche Donnerstag hatten wir ein Promotreffen und ich nutze zugleich die Möglichkeit mich aus dem Team zu verabschieden, auch wenn ich noch bis Ende dieser letzter Woche am Arbeiten bin war. Da aber das gesamte Team eingeladen war (ca. 30 Personen), dachte ich, es wäre doch toll, noch mal alle zu sehen und allen mitzuteilen, dass ich das Team verlasse und warum (denn viele wissen noch nichts von meinen Australienplänen). Leider waren nur fünf Promos anwesend, dazu der Teamchef, der zukünftig neue Teamchef und die Abteilungschefs (3 an der Zahl). 4 Leute sind grad im Ausland, aber was war mit den restlichen 26?? Echt schade.
Somit hielt ich mich mit meiner “Verabschiedungsrede” zurück, da die paar, die anwesend waren, eh alle schon Bescheid wussten.
Die Chefin bemerkte, dass es normalerweise nicht vorkommt, dass Promoter beim Austritt aus dem Team ein Geschenk erhalten, aber wer so lange im Team sei, nämlich mehr als 6 1/2 Jahre (im Schnitt sind die Leute meist zwischen ein paar Monaten und vielleicht bis zu 2 Jahren dabei.), der bekomme ein kleines Dankeschön.
Mir wurde für meinen Einsatz über die Jahre gedankt und man wünschte mir viel Glück auf meinem weiteren Weg in Australien.
Nach dem Treffen war noch ein Abstecher in eine Bar geplant. Unsere Chefin sagte, sie komme eventuell nach. Wir rechneten aber nicht damit. In der Bar war es überraschenderweise sehr nett. Mit so ‘nem kleinen Haufen an Leuten kann es durchaus sehr lustig werden und die (unter Kielern sehr angesagte aber mir bisher unbekannte) Bar gefiel mir auch sehr gut. Überrascht war ich auch, als ich erfuhr, dass einer aus unserem Team Mitinhaber dieser Bar sei. Daher ging die erste Runde aufs Haus. Sehr nett. Unsere Chefin kam später doch noch hinzu, was (nicht nur) ich echt sehr cool fand, denn normalerweise feiern die Chefs mit uns so privat nicht zusammen. Ich habe es jedenfalls bisher nicht erlebt. Selbst auf Weihnachtsfeiern kommt man sich nicht so nah, da diese Feiern doch auch irgendwie Arbeit sind. Man verhält sich einfach anders. Daher fand ich sehr nett, meine langjährige Chefin mal privat (und halt viel lockerer) kennen zu lernen. Die Gespräche waren teilweise schon recht intim, wie sie selbst auch eingestehen musste, aber irgendwie war diese Chefin-Angestellte Barriere nur noch hauchdünn zu spüren und man tauschte sich “von Frau zu Frau” aus, was einfach immer wieder interessant ist. Gerade wenn da ein paar mehr Altersjahre dazwischen liegen. Schade, dass man sich nicht schon früher mal so von dieser doch sehr netten Seite her kennen gelernt hat. Im Job gab es immer viel Distanz. Das “oben” und das “unten” war deutlich zu spüren. Meine Chefin ist zudem im Team nicht gerade beliebt, weil sie für einige zuviel meckert fordert und einen nicht sehr oft spüren lässt, dass sie zufrieden mit einem ist/war. Ich fühlte zumindest, dass sie mich mochte (denke ich jedenfalls).
Bei Prosecco auf Eis, Weinschorle (ich musste noch fahren), sowie Bier, Whiskey und Kurzen (Schnäpsen) unterhielten wir uns bis spät in die Nacht.
Am gestrigen Tage Letzte Woche Donnerstag hatte ich dann meinen allerallerletzten (ich kann mir nen schnief nicht verkneifen) Arbeitstag. Bei schönstem Wetter und guter Laune saß ich zum letzten Mal hier:

und hatte einen angenehmen letzten Tag Ihr wisst schon, die Annahmestelle für alles nur nicht den Radetzky Marsch.
Danach überreichte ich meinen Chefs und Kollegen samt Abschlussworten eine kleine Fotocollage mit einer Art “Best-of” meiner Einsätze
abschiedscollage2_blog
und ein paar einzelne teilweise ziemlich alte Fotos, wo unter anderem auch andere Arbeitskollegen sich visuell zum Horst gemacht hatten. Luschtich…Die Bilder wurden mir aus den Händen gerissen und ich denke, die kleine Freude ist gelungen.
Von meinem Teamkoordinator habe ich ebenso sehr nette Worte zum Abschied bekommen. Es hiess unter anderem “Nach sechs-ein-halb Jahren verlässt damit die erfahrendste Promoterin das Team. Für die stets hervorragende und v.a. zuverlässige Mitarbeit sei Anja an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt. Es verlässt uns eine ganz wichtige Stütze des Teams, die so schnell niemand ersetzen können wird. Vielen Dank Anja, und v.a. noch viel mehr Spaß und Erfolg in Deiner neuen Wahlheimat Australien!” Wow, tolle Worte wie ich finde.
6 1/2 Jahre habe ich den verschiedensten Events beigewohnt und viel gelernt, ne Menge netter (und manchmal nicht so netter) Menschen kennen gelernt, und bin nun gut gewappnet für das was noch vor mir liegt. Ich freu mich drauf.

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Darf es etwas Süßes für Sie sein?

Ja gern, ich nehme Sie dann gleich mit.
Sehr witzig. So und so ähnlich haben sich zig Situationen zwischenmenschlicher Art in einem großen Einkaufszentrum vergangene Woche in Kiel zugetragen. Ich war mal wieder on promo tour und habe 7 Tage non-stop gearbeitet. Die Schichten waren zwar zeitlich gar nicht so lang, aber sechs Stunden ununterbrochen gehen und sabbeln, dazu in einem stickigen Einkaufscenter und leider nur 15 Minuten Pause strengen doch ganz schön an. Auch die acht Stunden in einem anderen Ambiente, sitzenderweise und mit grellem Bildschirm vor der Nase, können anstrengen, wenn man nix zu tun hat. Gähn.
Was ich unter anderem letzte Woche so getrieben habe ist sogar festgehalten worden. Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass ich breit gegrinst hatte, aber irgendwie sieht es etwas zögerlich aus…oder soll ich sagen erschlafft? Ja, ich sehe irgendwie ganz schön verquollen aus…am 6.Tag:

Das gute an dem Job waren die zig Kartons, die wir geleert haben, die ich dann mitnehmen konnte. Es hatte sich in dem Einkaufzentrum bis zum Centermanagement herumgesprochen, dass ich ne eifrige Kartonsammlerin bin und mir wurden Exklusivrechte zuteil, so dass ich folgende Prachtstücke aus den geheimen Gefilden des Hauses zusätzlich mein Eigen nennen darf:

Ja, ich habe sie ALLE in meine A-Klasse bekommen. Ohne umklappen und noch mit drei großen Altkleidersäcken und anderem Kram im Auto. Ich sach ja imma, mein Auto ist das reinste Raumwunder.

Naja und wenn sie dann nicht rote Herzballons und anderen Schnick-Schnack verteilte, den Moderatoren bei Bühnenshows assistierte, hundertausendmal die gleichen Worte am Tag sabbelte, sich mit dem dummen manchmal auch recht liebenswerten Volk herumschlug oder sich den Arsch Hintern an der Hotline platt saß, dann machte sie auch das hier:

Ausmistalarm die 100.ste oder so ähnlich…immer wieder aufräumen, ausmüllen, wegschmeissen, sortieren, es scheint kein Ende zu nehmen…

Die gebrannten und die Daten-CDs habe ich aus den Hüllen genommen, um sie in meine CD Booklets zu sortieren, weils platzsparender ist. Die Musik-CDs sind erstmal in ner Schublade und kommen in einen Karton. Ich werde sie wohl (erstmal) nicht mitnehmen.
Die CD Regale sind nun schon mal leer und ich suche jemanden, der sie gebrauchen kann und mir noch nen Obulus dafür gibt. Ansonsten bekommt sie meine mum.
Eine meiner “to sell” Ecken, die noch überquillt:

Jetzt heisst es erstmal Kartons packen, damit die Möbel leer werden. Und Kartons packen, die ich bald zu meinem Liebsten schicken kann.

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Cola’s Wunschhotline…aber nur heute

Wie ja einige von euch wissen, arbeite ich unter anderem bei einer Radiovermarktungsfirma und momentan betreue ich dort eins der Grossevents des Jahres in der Vorbereitung mit. Dazu gehört auch die Abwicklung des Kartenverkaufs über Internet und Telefon. Immer wieder lustig, wenn ein Radiohörer die falsche Telefonnummer wählt und auf “meinem” Anrufbeantworter landet. Man stelle sich nun eine ältere Frau mit krächtziger und etwas waschweibmässiger Stimme vor, die dann folgende Nachricht hinterliess:

Gisela, guten Tach, ich würd gern mal den Radetzky Marsch hören, wenn das ginge, ja? Danke. … Oder den Gefangenenchor…Tschüssss!…und was von Heino…und hier…Karl Gott, Biene Maja und solche Sachen, nä?!! … danke. Tschüss.

Das “tschüss” klang wie eher wie ein “tschöss”.

Klarer Fall von falsch verbunden, aber ich will dann mal nicht so sein.
Bidde schön, hier der sagenumworbene Radetzky Marsch von Johann Strauss:

Und hier kommt die freche Biene:

Heino geht nun wirklich nicht. So viele Wünsche auf einmal, ne ne, also beim nächsten Mal dann, ok?

Viel lieber spiele ich noch den Lieblingssong von misterNatey:

Man stelle sich also die missy mit Nathan dem Weisen vor, sie rockt die Bude und er versucht den deutschen Text mitzusingen und lacht sich kaputt, weil missy so herzhaft abrockt und weil das Lied beim dem “ho-ho-ho” einfach so lustig klingt. :))
Memories of Winter/Weihnachten 2005 in Maine…hach ja, wat miss ich das Zusammen(albern)sein mit dem Herrn Natey…

Hier noch ein weiteres Schmankerl der Band, ESPECIALLY FOR NATEY to see a very old performance of Dschingis Khan (the photo of the singer in the beginning reminds me of something):

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Persönliche Hotlinefragen Toplist #1

-DE-
Das Telefon klingelt…ich nehm den Hörer ab….jemand faselt an der anderen Leitung ohne zu merken, dass ich bereits rangegangen bin. Etwas nervös sabbelt ein älterer Herr dann drauf los, ohne seinen Namen zu nennen. Hat er wohl in der Aufregung jetzt mit einer Dame an der Hotline (mit mir) verbunden zu sein, vergessen. Er ist der Typus Mensch, der bei einer Hotline anruft und bevor das Problem beim Namen zu nennen, sagt er wirre Sachen ohne Zusammenhang, so dass ich versuchen muss, ihm gedanklich auf die Schliche zu kommen. Er brabbelt in einer Tour und ich frag mich, ob er wirklich mit MIR spricht. Doch dann sagt er am Ende…”ja und dann klickt man da” und “da bin ich grad mit der Maus raufgeklettert, verstehen Sie”?
Bidde was??? Ich sage denke, “wo sind sie mit ihrer Maus (Frau?Gattin?) gerade raufgeklettert?”. Es stellt sich heraus, dass der Herr irgendwo gerade mit seiner Computermaus am Herumklicken war und mir das so mitteilen wollte. Gut, dass ich so viel Verständnis habe und mich in die Leute hineindenken kann. Aber ich musste schon aufpassen, dass das breite Grinsen nicht zu sehr aus meinen Worten herauszuhören ist.
Ich bin dann dabei die Bestellung aufzunehmen. Der Herr hat sich für Stehplätze entschieden und möchte gerne sieben Stück. Am Ende des Bestellvorganges fragt er mich dann, wie das mit den festen Stehplätzen vonstatten geht: “sind dann da so kleine Kästchen auf der Stellfläche (vor der Bühne), in denen man steht?”. Kurze Schweigesekunde meinerseits. Hüpfende Fragezeichen in meinem Hirn. Fassungslosigkeit. Halber Nervenzusammenbruch. :woohoo:
Ja, genau, jeder hat einen Radius von einem Quadratmeter vor der Bühne und darf sich nicht ausserhalb dieses ihm/ihr zugewiesenen Stellplatzes bewegen. Hallooooo???? Gehts noch?
Spätestens jetzt muss ich mich richig beherrschen, nicht laut loszulachen. Ich kriege natürlich charmant die Kurve und zum Glück sagt er noch sowas wie, “oh mensch *Heiner*, ich hau Dich gleich…(…) der sagte nämlich, ich soll das fragen”. (Anmerkung der Blogistin: Name entfallen, daher einen ausgedacht). Okay, mein Anrufer wurde also veräppelt. Trotzdem geht diese Frage in meine persönliche Toplist der Fragen an der Event-Hotline ein, an der ich gerade (und insgesamt schon seit ein paar Jahren immer mal wieder) arbeite. Unglaublich….das Leben scheint für einige wirklich ein paar Fallstrecken parat zu haben.

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ColaCalendar with short days

Dear readers, I check my blog every day, but my brain is quite empty after these long days I have at the moment and I don’t know what to write about. There are enough cool, funny and weird stories happening but I can’t coordinate my brain to keep them until the night to write them down. I am a little bit overworked…here you see why:

This week so far…
Monday, left house at 9 am, worked until 6 pm, home at 9 pm.
Tuesday, left house at 9 am, worked until 6 pm, home at 9 pm.
Wednesday, left house at 9 am, worked until 6 pm, home at 9.30 pm.
Thursday, went up at 3.15 am (!!), took the train at 5 am to reach Potsdam (near Berlin) at around 10 am, had a four hour job training, took train back, reached home at 8.30 pm.
Today, Friday, worked from 9 am to 8 pm, reached home at 9.45 pm.
Saturday, work from 9 am to 8 pm, home at around 9.30 pm.
Sunday, FREE day.
65 hour week is over.

Next week (will be a shorter week, only about 50 hours) :
Monday, work from 9 am to 8 pm, home at around 9.30 pm.
Tuesday, leave house at 9 am, probably coming home at around 8 pm,…and so on and so on.

Since a while I am working six days/week. Sunday is my only free day. My workaholic time ends on the 19th, when I fly to Stuttgart to visit my sister over the Christmas holidays. My days are very short, mostly I only have three hours before I go to bed, but I am very organized, because I only have very few time to eat, shop, organize things, and sleep. This little time gets the highest attention and surprisingly I get a lot of stuff done, except for the Christmas package for Nathan, which really needs to be sent sooner than soon, because I worry that it won’t reach its goal before Christmas…snail mail needs from 10 to 30 days. I can pay 13 Euro (15-30 days), 26 Euro (10-15 days) or 32 Euro (10-12 days) for the shipping. Hopefully I can send it on Monday. Probably I’ll take the 26 Euro shipping if the weight will be under 2 kilogram. Otherwise I must take the 32 Euro shipping.

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